Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis (RGM) konnte seine Mehrheit im Stadtrat ausbauen. Die SP legte ihre Sitzezahl im Stadtrat deutlich zu, während die grünen Parteien GFL und GLP sowie die Grünliberalen Sitze verloren.
Rot-Grün-Mitte baut im städtischen Parlament seine Mehrheit aus. Zu den Verlierern zählen die grünen Parteien GFL und GLP – und die SVP. In der Stadtregierung konnte das Rot-Grün-Mitte -Bündnis (RGM) seine 4 Sitze verteidigen – und auch im Stadtparlament legt RGM zu: Mit 46 Sitzen verfügt das linke Bündnis über eine komfortablere Mehrheit als vor vier Jahren (damals 43 Sitze) im 80-köpfigen Stadtrat . Zugelegt hat aber nur die stärkste Partei im Bündnis, die SP.
Sie gewinnt 5 Sitze und verfügt neu über 26. Gebremst wird sie ein wenig durch den Sitzverlust der Juso, ihrer Jungpartei, die einen ihrer bisher 2 Sitze verlor. Zusammen legen SP und Juso beim Wähleranteil um 5,1 auf 32,6 Prozentpunkte zu. Die grünen Bündnispartner der SP verlieren dagegen bei den Wähleranteilen. Das Grüne Bündnis (GB) und die mit ihr in einer Fraktion verbundene Junge Alternative (JA) verlieren zusammen 1,4 Prozentpunkte. Allerdings können sie ihre total 13 Sitze im Stadtrat halten. Die Grüne Freie Liste (GFL) von Stapi Alec von Graffenried, der kaum noch Chancen auf eine Wiederwahl hat, verliert in den Parlamentswahlen 1,7 Prozentpunkte – und einen ihrer bisher 7 Sitze. Seit 2016 hat die GFL kontinuierlich verloren. Der Wähleranteil sank von 10,4 auf noch 7,6 Prozent. Nicht wiedergewählt wurde Matthias Humbel, Co-Präsident der GFL. Auch das GFL-Vorstandsmitglied Christoph Leuppi wurde nicht als Stadtrat bestätigt. Aus der GFL schafft dafür Carola Christen den Sprung ins Stadtparlament. Auch auf der Seite der Mitte-Rechts-Opposition verlieren die grünen Partner, die Grünliberalen und ihre Jungpartei, je einen Sitz. Zusammen verlieren sie 2,4 Prozentpunkte beim Wähleranteil (noch 10,7 Prozent) und halten noch 9 Sitze
Rot-Grün-Mitte SP GFL GLP Stadtrat
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