Das «Königreich Deutschland» will mithilfe von Schweizern sein alternatives Finanzsystem ausbauen. Die Staatsverweigerer übten kürzlich ihren Auftakt mitten in Basel.
Ein stürmischer Sonntag, Anfang November. In einer prächtigen Villa mitten in Basel treffen sich rund 50 Personen zu einem konspirativen Treffen. Den genauen Ort haben sie erst kurz vor der Veranstaltung erfahren, nachdem sie die Anmeldegebühr bezahlt hatten.
In den Augen der Reichsbürger ist das globale Finanzsystem die Ursache aller Probleme und dient dazu, die Menschen zu kontrollieren. Dies hat sich in den Augen der Staatsverweigerer vor allem während der Corona-Pandemie nochmals verdeutlicht. «Früher wollte man bis ins Wohnzimmer reinregieren, heute will man bis unter die Haut reinregieren», beklagte sich einer der Redner vom KRD – eine Anspielung auf die Covid-Massnahmen.
Die germanischen Völker haben eine ganz bestimmte Berufung. Wir tragen die höchste Anbindung zum Schöpfer in uns. Autor: Redner vom KRD Die Anhänger des KRD weigern sich oft, Steuern und Abgaben zu bezahlen. Sie sprechen dem Staat die Existenzberechtigung ab. Damit kann man zum Beispiel auf dem Webshop des Pseudostaates einkaufen. Dort handelt die Szene mit selbst gestrickten Socken, Heiltinkturen und sogar Pferden.
00:33 Video Besucher kaufen die Staatsangehörigkeit im KRD Aus News-Clip vom 15.11.2023. abspielen. Laufzeit 33 Sekunden. Recherchen zeigen auch: Etliche Schweizerinnen und Schweizer haben bereits Bankkonten bei der königlichen Bank. Am Anlass in Basel werden die Pläne des KRD erläutert: Unter anderem sind mehrere «Umtauschstellen» in der Schweiz angedacht, wo Bargeld in die «königliche» Währung umgetauscht werden kann.
00:53 Video Verdeckte Tonaufnahmen vom Anlass des «Königreichs Deutschland» in Basel Aus News-Clip vom 16.11.2023. abspielen. Laufzeit 53 Sekunden. Mehrere Schweizer melden sich bei der Veranstaltung zu Wort. Sie berichten von ihren Unternehmen, die sie von der Schweiz aus betreiben – im System der KRD. Ein Redner aus der Schweizer Szene erklärte vor dem Publikum, wie er sich von seinen Bürgerpflichten befreien will: «Im 2024 will ich keine Steuern mehr bezahlen.
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