Gemischte Reaktionen in Iran nach Helikopterunglück des Präsidenten
Besonders Irans Verbündete zeigten sich bestürzt. Chinas Präsident Xi Jinping brachte laut einem Sprecher seine «tiefe Trauer» zum Ausdruck. Russlands Präsident Wladimir Putin nannte Raisi einen herausragenden Politiker und wahren Freund Russlands. «Er wurde von seinen Landsleuten zu Recht hochgeachtet und genoss im Ausland grosses Ansehen», heisst es in einem Schreiben Putins.
Der jordanische König Abdullah II. bekundete seine Solidarität mit dem iranischen Volk. Sein «tiefstes Beileid gelte den Brüdern, der Führung, der Regierung und dem Volk der Islamischen Republik Iran zum Tod von Bruder Präsident Ebrahim Raisi». Der Iran erhält seinen militärischen Einfluss in der Region vor allem durch die Unterstützung von proiranischen Milizen oder politische Bewegungen. Syriens Regierung ist direkt mit dem Iran verbündet. Im Libanon zählen die Hisbollah und im Jemen die Huthi-Milizen zur sogenannten «Achse des Widerstands», die der Iran gegen Israel aufgebaut hat.
Der indische Premier Narendra Modi würdigte, dass Raisi sich dafür eingesetzt habe, die Beziehungen zwischen Iran und Indien zu verbessern. Das Aussenministerium in Paris hat ebenfalls kondoliert. «Frankreich spricht der Islamischen Republik Iran sein Beileid nach dem Tod von Präsident Ebrahim Raisi, Aussenminister Hussein Amirabdollahian und ihren Begleitern aus», heisst es in einer Mitteilung.
Beim Absturz der polnischen Regierungsmaschine am 10. April 2010 beim Landeanflug auf Smolensk waren alle 96 Menschen an Bord ums Leben gekommen, darunter der damalige Präsident Lech Kaczynski. Viele Polen nahmen Anstoss daran, dass Duda die Trauer nach dem Tod Raisis, der in seiner früheren Funktion als Staatsanwalt 1988 für zahlreiche Verhaftungen und Hinrichtungen politischer Dissidenten verantwortlich gewesen sein soll, mit der Trauer um Kaczynski gleichsetzte.
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