Nachruf auf Jean-Pierre Elkabbach – Er war ein Meister der gnadenlosen Ouvertüre

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Der französische Starjournalist und Senderchef war ein scharfer Interviewer, der den Mächtigen manchmal auch zu nahe kam. Nun ist er 86-jährig gestorben.

Seine tiefe, polemische Stimme war immer da. Wie eine vertraute Tonspur lag sie auf Frankreich, 60 Jahre lang.

Alle hat er sie interviewt, auch alle Präsidenten, nur Charles de Gaulle nicht. Da war er wohl noch zu jung, zu unbekannt. An der Ambition aber fehlte es ihm schon damals nicht. Zur Welt kam Jean-Pierre Elkabbach im algerischen Oran, als Sohn eines Stoffhändlers. Der Vater starb unvermittelt, während eines Gebets in der Grossen Synagoge von Oran, da war er erst zwölf. Nach der Matura zog Elkabbach nach Paris, studierte an der Eliteuniversität Sciences Po. Nebenbei nahm er Schauspielunterricht, weil er so gerne Comédien geworden wäre. Er entschied sich dann aber für den Journalismus.

Den politischen Mächtigen wollte er ganz nahekommen, manchmal war es zu nahe. Lange hing ihm der Ruf nach, dass er Valéry Giscard d’Estaing hofierte, den Präsidenten von 1974 bis 1981. Aus Ideologie? «Es geht mir auf die Nerven, dass mich alle für einen Rechten halten», sagte Elkabbach einmal. «Ich bin Mitte, linke Mitte, ein Reformer.»Als François Mitterrand gewählt war, stürzte Elkabbach in ein Loch.

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