Eine 25-jährige Mitarbeiterin einer Migrolino-Filiale im Kanton Zug musste wiederholt aus eigener Tasche bezahlen, weil Kunden das Benzin nicht abwickelten. Sie will nun rechtlich gegen ihren Arbeitgeber vorgehen.
Eine Migrolino - Angestellte im Kanton Zug soll mehrmals für Kunden bezahlt haben müssen, die das Benzin nicht beglichen haben. Die Migros distanziert sich von der Praxis.Eine 25-jährige Mitarbeiterin in einer Zuger Migrolino -Filiale musste wiederholt für Kunden zahlen, weil diese nicht für das Benzin aufgekommen sind.Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet eine 25-jährige Frau bei einer Migrolino -Filiale im Kanton Zug.
Die 25-Jährige hält das für unrealistisch, zumal oft mehrere Leute gleichzeitig im Laden sind. «Es ist doch die Aufgabe des Kunden, entweder mitzuteilen, dass er getankt hat, oder auf Nachfrage ehrlich zu sein», sagt sie.Neulich sei sie erneut zur Kasse gebeten worden, «aber ich habe mich geweigert, für den Tanksünder zu zahlen». Ihr Chef habe ihr daraufhin den Betrag direkt vom Lohn abgezogen. Dagegen will sie nun rechtlich vorgehen.
Für die Gewerkschaft Syna handelt der Filialleiter nicht korrekt: «Mitarbeitende können bei Benzindiebstahl nicht als die ‹verursachende Person› bezeichnet werden», sagt Cornelia Bickert, Branchenleiterin bei Syna, zu «20 Minuten». Die Schuld läge beim Dieb und nicht beim Mitarbeitenden.
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