Meyer Burger plant eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung seiner Expansion in den USA.
Demnach plant Meyer Burger die Ausgabe von bis zu 20'144'423'886 neuen Aktien zu einem Bezugspreis von 0,01je Titel. Das Bezugsverhältnis für bestehende Aktionäre wurde auf 28 neue pro 5 bisherige Aktien festgelegt. Die Bezugsrechte können vom 20. bis zum 26. März gehandelt werden, der definitive Betrag der Transaktion wird dann am 3. April bekannt gegeben.
An der Bezugsrechtsemission werden auch der grösste Aktionär Sentis Capital und der grösste Kunde D.E. Shaw Renewable Investments partizipieren, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.Die beiden Gesellschaften seien Bezugsverpflichtungen im Umfang von insgesamt bis zu 67,5 Millioneneingegangen, wovon auf Sentis allein bis zu 50 Millionen entfallen. Auch die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung nehmen an der Kapitalerhöhung teil.
Das Geld aus der Kapitalerhöhung braucht Meyer Burger für Investitionen in die Produktion in den USA. Wie im Februar angekündigt, baut das Unternehmen Werke in den US-Bundesstaaten Colorado und Arizona und zählt dabei auf grosszügige Subventionszahlungen. Demgegenüber hat die Meyer Burger mit Blick auf Deutschland beschlossen, die Produktion in Freiberg vorerst einmal stillzulegen.
Heute Mittag um 14 Uhr findet in Thun eine ausserordentliche Generalversammlung statt, an der die Aktionärinnen und Aktionäre der Kapitalerhöhung zustimmen sollen. Der Prospekt zur Bezugsrechtsemission wird dann am 19. März veröffentlicht.
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