Der Branchenverband der Schweizer Banken zeigt sich offen für zusätzliche Kompetenzen für die Finma. Gleichzeitig warnt er mit deutlichen Worten vor politischen Überreaktionen. Jetzt würden die Weichen gestellt für die nächsten 20 Jahre.
Der Branchenverband der Schweizer Banken zeigt sich offen für zusätzliche Kompetenzen für die Finma. Gleichzeitig warnt er mit deutlichen Worten vor politischen Überreaktionen. Jetzt würden die Weichen gestellt für die nächsten 20 Jahre.
Hatte die Bankiervereinigung sich bislang eher zurückhaltend geäussert, sieht sie nun den Zeitpunkt für ihren Positionsbezug gekommen. Vier Ideen für wirksamere Aufsicht, bessere Liquiditätsversorgung im Notfall und bessere Abwicklungsfähigkeit der vier systemrelevanten Institute trugen Rohner und Studer vor .Konkret kommt die SBVg den Forderungen der Eigenössischen Finanzmarktaufsicht weit entgegen.
Um dies in Zukunft zu vermeiden, sollen die Banken jederzeit die Hauptverantwortlichen für Risiken in ihren Geschäftsbereichen individuell benennen. Und die Finma soll eine Handhabe bekommen, auf dieser Basis die Gewähr für Zeiträume von fünf, zehn Jahren oder lebenslang zu entziehen.Das zweite von der SBVg unterstützte Massnahmenbündel betrifft die Liquiditätsversorgung der Banken.
Mit ihren Forderungen in Sachen Gesetzgebung und Regulierung begab sich der Bankenverband von der Defensive in die Offensive. Es gehe darum, die «richtigen statt die falschen» Lehren aus dem Fall Credit Suisse zu ziehen, sagte Marcel Rohner.Mehrfach betonten die beiden Verbandsfunktionäre, dass jetzt die Weichen zu stellen seien für den «Erfolg des Bankensektors in den nächsten zwanzig Jahren». Der Schweizer Bankenplatz stehe an einer «Weggabelung».
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