Luzerner Künstler Rips1: Von Graffiti zu Wandgemälden

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Luzerner Künstler Rips1: Von Graffiti zu Wandgemälden
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Linus von Moos, bekannt unter dem Künstlernamen Rips1, hat sich in den letzten 25 Jahren vom Graffiti-Künstler zum professionellen Wandbildgestalter entwickelt. Seine Werke sind auf Wänden, Leinwänden, Kleidung und sogar auf Lokomotiven zu finden.

Vor 25 Jahren hat Linus von Moos mit der Spraydose als Werkzeug angefangen. Einst war das ein Hobby, heute lebt der Luzerner davon.Wände sind der bevorzugte Untergrund des in Luzern wohnhaften von Moos . Seine Werke lassen sich jedoch an diversen Orten finden: auf Leinwänden und Kleidung, auf Skate- und Snowboards oder auch auf Trinkflaschen.Bild: Dominik Wunderli

Seit 25 Jahren sind Bilder ständige Begleiter des gebürtigen Obwaldners. Als Jugendlicher arbeitete er erst mit Skizzenbuch und Spraydosen. «Ich übte sprayen auf einer Holzplatte im Garten der Eltern», sagt er. Zuerst waren es Schriftzüge, später comicartige Figuren. Es kamen neue Werkzeuge hinzu: Pinsel, Computer, Farbkessel und weiteres. Aus Graffiti wurden detailreiche und grossformatige Wandbilder, Murals genannt.

Das neueste Werk wurde vor wenigen Tagen enthüllt. Es prangt auf einer Lok der Zentralbahn und misst 18,6 mal 2,1 Meter. 400 Mitarbeitende der Bahn bemalten mit von Moos Puzzleteile, die zum Kunstwerk zusammengefügt wurden. Die Eingangshalle am Hauptsitz der Kantonalbank in Luzern hat «Rips1» ebenfalls gestaltet. Es sind die Früchte jahrelanger Arbeit, dass immer mehr seiner Werke in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

Seither mehren sich die Aufträge, heute arbeitet von Moos auch mit einer Künstleragentur zusammen: Ainiac. Diese kümmert sich um Anfragen und Verhandlungen für Aufträge. Die Zusammenarbeit habe zu einer weiteren Professionalisierung seiner Arbeit beigetragen. «Momentan läuft es gut. Ich bin nicht das ganze Jahr ausgebucht, aber es gibt immer wieder Anfragen. Ich bin immer aktiv geblieben und habe mich entwickelt. Das hat sicher dazu beigetragen», sagt er.

Für «Rips1» wirkt die heutige Selbstständigkeit «ziemlich surreal», wie er sagt. «Mein 16-jähriges Ich würde wohl nicht glauben, dass einmal ein Bild von mir in einer Bank prangt oder auf einer Lokomotive durch die Gegend fährt.» So soll es denn dieses Jahr auch weitergehen: Geplant ist etwa eine Reise an ein Kunstfestival in Portugal, zu dem er eingeladen wurde.

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