Udo Lindenberg's berühmte Aussage „Ein Herz kann man nicht reparieren!“ wird in diesem Artikel im Kontext der digitalen Gesundheitstechnologie und des Valentinstags beleuchtet. Der Artikel diskutiert die Bedeutung der Vorsorge in Herzensdingen, sowohl im romantischen als auch im physiologischen Sinne. Apple Watch, iPhone und Services werden als Werkzeuge zur Herzgesundheit vorgestellt und Tipps zur Nutzung gegeben.
Der in Gronau geborene Hamburger Philosoph Udo Lindenberg hat einst postuliert: „Ein Herz kann man nicht reparieren!“ Kardiologen fühlten sich an ihrer Berufsehre gepackt und wollten schon protestieren, doch der Philosoph widerlegte sich am Ende seiner Arbeit aus dem Jahr 1991 noch selbst: „Ein Herz, das kann man reparieren.
“ Nun meinte Lindenberg gewiss nicht Probleme mit den Herzkranzgefäßen oder den Herzklappen, die geschickte Chirurgen zu beheben wissen, solange die Schäden nicht zu groß sind. Es geht da eher um die Emotion, die man Liebe nennt, und die vor allem im Gehirn entsteht – selbst wenn das Herz wild zu klopfen beginnt, wenn man dem oder der Liebsten begegnet und es sich gebrochen anfühlt, wenn der oder die nichts mehr von einem wissen will. Dieses Broken-Heart-Syndrom kann man übrigens auch nach dem Genuss viel zu scharfen Essens erleiden, aber das ist ein anderes Thema. Gegen gebrochene Herzen der Lindenberg'schen Art hilft wie bei anderen Gesundheitsthemen Vorsorge. Nächsten Freitag ergibt sich da wieder eine Gelegenheit, Valentinstag. Aber, werte Herren, kommen Sie nicht auf die Idee, Ihrer Liebsten irgendein technisches Gerät zu schenken, das rosa angestrichen ist. Denn das kostet erstens mehr als die Variante in Schwarz oder Blau und ist eher das Gegenteil eines Liebesbeweises. Denken Sie aber über ein iPhone SE 4 nach, auch wenn das erst nach dem Valentinstag geliefert werden sollte. Und, werte Damen, glauben Sie nicht, wenn der Herr Ihrer Wahl behauptet, für den mickrigen Blumenstrauß und das bisschen Aufmerksamkeit am 14. Februar müssten Sie sich am 14. März mit einem gebratenen Schnitzel und einem speziellen Nachtisch revanchieren. Das ist grober Unfug. Gestalten Sie, werte Herren, werte Damen, jeden Tag so, als wäre es Valentinstag. Gegenseitige Achtung und Respekt sind da immer ein Anfang, der Rest kommt meist von allein, wenn die Hormone ihre Arbeit erledigen. Vorsorge in Herzensdingen der romantischen Art ist jeden Tag eine gute Idee. Wie auch die Herzvorsorge in physiologischer Hinsicht. Der Februar gilt nicht nur in Apples Heimat USA als Black History Month (bei uns eher weniger bekannt und gepflegt), sondern weltweit auch als Monat der Herzgesundheit. Aber wie beim Dry January und dem Sober October hilft es nicht, nur in definierten Zeiträumen Verzicht zu üben oder etwas für die Gesundheit zu tun, das ist eine ständige Aufgabe. Aber schön, dass es Ereignistage und -monate gibt, an denen und während der man darauf hinweisen kann. Apple hat uns diese Woche etwa wieder mitgeteilt, wie Apple Watch, iPhone und Services zur Herzgesundheit beitragen können – nicht nur im Herzmonat Februar. Die Tipps und Maßnahmen haben wir an anderer Stelle schon ausführlich vorgestellt, hier also nur kurz: Die Apple Watch lässt sich dazu einrichten, vor zu hohem oder zu niedrigem Puls zu warnen. Wenn das nur gelegentlich passiert, wie mir neulich beim Sonntagsfrühstück mit einem Puls jenseits der 120, ist das noch kein Grund zur Besorgnis. Auf Dauer sollte man sich aber mehr bewegen und weniger essen und trinken, damit die Pumpe nicht so schnell schlapp macht. Also die Aktivität von der Apple Watch protokollieren lassen. Ich nutze aus diesem Grund meist Zifferblätter mit einer oder mehreren einschlägigen Komplikationen – so starte ich Trainings schneller oder habe meine Ringe im Blick. Und in einem bin ich fast unschlagbar: Meine Schlafziele erreiche ich fast immer! Außer, es gibt eine Abendveranstaltung Apples, die es bis Mitternacht aufzuarbeiten gilt und am nächsten Morgen ab 7 Uhr weiter. Aber das passiert nicht so oft im Jahr, das nächste Mal vermutlich Ende März. Muss immer nur daran denken, die Apple Watch rechtzeitig aufzuladen, damit sie in der Nacht auch meinen Schlaf vermessen kann. Einen vierten Tipp beherzige ich eher selten: „Nimm dir einen Moment der Achtsamkeit, um Stress zu bewältigen“. Nun ja, Apples Health-App macht das schon gut, ich nehme mir nur zu selten die Zeit dafür, das ist wahr. Andererseits steigt mein Blutdruck jedes Mal, wenn ich die Nachrichten sehe oder hirnrissige Kommentare zum Tagesgeschehen in den asozialen Medien lese. Ich wünschte, die Apple Watch könnte jetzt schon den Blutdruck messen und vor der hart-fairen Caren Maischberger oder dem Tagesjournal warnen, weil es eine deutliche Korrelation meines Blutdrucks mit Talkshows und Nachrichtensendungen gibt. Warten wir mal auf die Series 11. Bis dahin gebe ich eben den Leuten, die mein Blut in Wallung bringen, ganz achtsam Widerworte der deutlichen Art. Hilft auch. Und einen Tipp hatte Apple noch parat: Man möge doch am 14. Februar seinen Trainingsring schließen, um das Valentins-Badge zur Herzgesundheit zu verdienen. Kapituliert Apple hier etwa vor der Faulheit seiner Kundschaft? Früher war nicht alles besser und nicht einmal alles anders, aber im Jahr 2019 musste man noch an sieben Tagen in Folge rund um den 14. Februar den Trainingsring schließen, um die Belohnung zu verdienen
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