In den Niederlanden und anderen Ländern hat die Legalisierung von Cannabis dazu geführt, dass der Schwarzmarkt eingedämmt werden konnte. Durch staatlich kontrolliertes Cannabis für Freizeitzwecke wird ein großer Teil des illegalen Handels unterbunden.
Dass sich der Schwarzmarkt von Cannabis durch eine Legalisierung eindämmen lässt, wird immer noch häufig von Gegnern einer Freigabe behauptet. Oft wird dann das Beispiel Holland genannt, wo aufgrund der „Hintertür-Politik“ die Händler und Coffeeshop-Betreiber ihre Waren aus illegal agierenden Quellen beziehen müssen und somit finanziell den falschen Sektor befeuern.
In den Niederlanden wurde daher auch erkannt, etwas an dieser Situation ändern zu müssen, weshalb es jetzt zu Pilotprojekten gekommen ist, bei denen staatlich kontrolliertes Cannabis an die Kundschaft gereicht werden darf. In anderen Ländern, wie verschiedenen US-Bundesstaaten oder Kanada, ist man schon einen Schritt weiter und fährt wegen einer durchgeplanten Herangehensweise bessere Ergebnisse ein. So kann einen jährlich stattfindende Untersuchung aus Kanada auch nun wieder davon berichten, dass mit der Einführung eines geregelten Marktes von Marihuana für Freizeitzwecke dem illegalen Schwarzmarkt ein großer Teil des Handels entrissen werden konnt
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