Der am Dienstag verstorbene US-Bildhauer Richard Serra hat auch in der Schweiz Spuren hinterlassen. 2007 wurde in Freiburg eines seiner Werke verunziert.
Seine Aussenskulpturen ecken an – auch in der Schweiz: Richard Serra, der diese Woche 85-jährig verstorben ist, auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2010.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.
Richard Serras Kunstwerk «Maillart Bridge Extended», das am Grandfey-Viadukt zwischen Düdingen und Freiburg angebracht ist – und nicht nur die Treppe, sondern auch die Bevölkerung spaltet.Seine kolossalen Aussenskulpturen, oft aus rostigen Stahlplatten und -trägern gefertigt, sorgten immer wieder für Debatten. In New York wurde das Werk «Tilted Arc» 1989 entfernt, weil es auf so grossen Widerstand bei der Bevölkerung stiess.
In New York wurde Richard Serras Werk «Tilted Arc» 1989 entfernt, weil es auf wenig Gegenliebe gestossen war.Zurück aber ins Jahr 2007: War der überraschend aufgetauchte Handlauf die Verzweiflungstat eines Sicherheitsfanatikers? Nein.
So weit kam es allerdings nicht, und die Handläufe wurden wieder entfernt. Dann und wann wird in Leserbriefen bis heute die Entfernung des Werks gefordert; unzählige Passanten haben sich in all den Jahren den Kopf an den Stahlbalken gestossen.Serras Werke ecken aber nicht nur im Freiburgischen an; auch in Basel wird regelmässig über die Skulptur «Intersection» gestritten, die seit 1992 mitten auf dem Theaterplatz steht.
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