Dank Digitalisierung und Automatisierung ist die einst zeitraubende Inventur in vielen Unternehmen fast obsolet geworden. Doch hinter präzisen Zahlen verbirgt sich nicht selten eine Scheinwelt.
Dank Digitalisierung und Automatisierung ist die einst zeitraubende Inventur in vielen Unternehmen fast obsolet geworden. Doch hinter präzisen Zahlen verbirgt sich nicht selten eine Scheinwelt.Nach dem 1963 aufgeflogenen Bilanzbetrug macht sich der einstige New Yorker Salatöl-König Anthony De Angelis auf den Weg ins Gefängnis.
«Technisch ist fast alles möglich», sagt der Informatiker David Funkhouser vom Basler Intralogistik-Softwareanbieter Brisoft. «Doch die Zulassung von Lösungen ist Sache des Finanzchefs und der Behörden.» Die Gesetzgebung in der Schweiz ist liberal. Im Obligationenrecht gilt bei der Bewertung von Vorräten das «Vorsichtsprinzip». Es lässt beinahe unbeschränkt die Bildung und Auflösung von «stillen Reserven» zu.
Ein beliebtes Spielfeld für Bilanzmanipulatoren sind die Warenvorräte. Dies vor allem deshalb, weil sie in vielen Unternehmensbilanzen einen wesentlichen Bestandteil des Vermögens darstellen. Das Unterlassen nötiger Abschreibungen oder ein übermässiges Aufblähen von Werten ist in diesen Situationen entsprechend wirkungsvoll.Die Geschichte ist voll von Bilanzskandalen, an deren Ursprung manipulierte Warenlager standen.
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