Das Parlament hat sich am Montag zum zweiten Mal definitiv gegen das Zentralschweizer Modell ausgesprochen. Unterstützt werden Pflegende in der Weiterbildung also erst ab 25 Jahren.
Das Parlament hat sich am Montag zum zweiten Mal definitiv gegen das Zentralschweizer Modell ausgesprochen. Unterstützt werden Pflegende in der Weiterbildung also erst ab 25 Jahren.Der Luzerner Kantonsrat hat in der zweiten Beratung am Montag dem Entwurf des Einführungsgesetzes zur Ausbildungsoffensive mit leicht grösserer Mehrheit zugestimmt. Während die Vorlage bei der ersten Beratung Ende Januar mit 92 Voten angenommen wurde, waren es nun deren 97.
Damit geht der Kanton Luzern bei der Ausbildungsoffensive definitiv einen eigenen Weg – und beteiligt sich nicht am Zentralschweizer Modell, für das sich die kantonsrätliche Kommission Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit bis zuletzt ausgesprochen hatte. Unterstützungsbeiträge für die Ausbildung in der Pflege auf Stufe höhere Fachschule und Fachhochschule werden also erst Personen ab 25 Jahren ausgerichtet und nicht wie in den umliegenden Kanton ab 22 Jahren.
Der Widerstand seitens SP, Grüne und GLP war vergebens. SP-Fraktionssprecher Marcel Budmiger fand für die Bürgerlichen deutliche Worte: «Das, was Sie veranstalten, ist weder ein Applaus noch eine Anerkennung für Pflegende, sondern eine Klatsche ins Gesicht der Akteure des Gesundheitswesens.» Chancenlos mit 28 gegen 83 Stimmen blieb ein Antrag der SP. Sie wollte für Beitragsberechtigte mit Kindern eine Kinderzulage von 600 Franken erwirken.Der Luzerner Kantonsrat sagt klar Ja zu tieferen Steuern für Firmen, wenig Verdienende und Familien. SP und Grüne werden die Vorlage in der Abstimmung vom 22. September jedoch «mit allen Mitteln bekämpfen».
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