Ein Vorstoss zur Bekämpfung von Inzest beauftragt den Bundesrat, eine Untersuchung durchzuführen. Dies könnte sich jedoch als schwierig herausstellen.
Es sei ein schwerwiegendes und unterschätztes gesellschaftliches Problem, schreibt Christoph Clivaz in seinem Vorstoss an den Bundesrat . Er spricht vom Inzest, dem minderjährige Kinder und Jugendliche zum Opfer fallen. Unterschätzt wird es, weil es keine offiziellen Zahlen dazu gibt . Offenbar gibt es pro Jahr durchschnittlich drei bis sechs Verurteilungen wegen Inzest. Vergleicht man diese Zahl mit Beratungen bei Schweizer Opferhilfen, fallen die Verurteilungen zu gering aus.
Die Untersuchung soll weiterhin so konzipiert werden, dass Hürden abgeschafft werden, die Opfer davon abhalten, den Missbrauch zu melden. Zusätzlich sollen die Massnahmen anderer Länder angeschaut werden. Aufgrund der Resultate aus den Untersuchungen, soll der Bundesrat unter anderem Empfehlungen abgeben, um den Inzest besser vorzubeugen und die Erkennung zu vereinfachen. Der Bundesrat hat das Postulat am Mittwoch angenommen.
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