Israel: Waffenruhe verschoben, Hamas verzögert Geisel-Liste

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Der Soldat war im Juli 2014 während des damaligen Gaza-Kriegs gefallen. Seitdem gab es Bemühungen, sowohl seine sterblichen Überreste als auch die eines weiteren 2014 getöteten Soldaten zurückzubekommen. Die israelische Armee greift angesichts der Verzögerung der geplanten Waffenruhe nach eigenen Angaben weiter Ziele im Gazastreifen an.

Die Hamas hätte die Liste mit den Namen der Geiseln eigentlich schon am Samstag mitteilen müssen. Israel werde Verstösse gegen die Einigung nicht dulden, sagte zuvor Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.Israel und die Hamas hatten sich auf eine Waffenruhe von zunächst 42 Tagen geeinigt. In der Zeit sollen 33 der 98 im Gazastreifen verbliebenen israelischen Geiseln gegen 1904 inhaftierte Palästinenser ausgetauscht werden.

Viele der aus dem Norden des abgeriegelten Küstenstreifens in den Süden vertriebenen Palästinenser planen eine Rückkehr. Dies soll laut dem Abkommen ab dem siebten Tag nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe möglich sein. Der seit Mai geschlossene Grenzübergang Rafah soll für die Einfuhr humanitärer Hilfe wieder geöffnet werden. Der Zeitpunkt hierfür ist allerdings offen.

«Wenn wir zum Kampf zurückkehren müssen, werden wir dies auf neue Arten und mit grosser Macht tun», sagte er – ohne weitere Details zu nennen.Ob Israel und die islamistische Hamas bei Gesprächen über eine zweite und dritte Phase des Waffenruhe-Abkommens eine Einigung erzielen werden, ist völlig offen. Es gibt mehrere Streitpunkte, bei denen die Positionen weit auseinanderliegen.

Im Lauf der sechswöchigen Waffenruhe sollen insgesamt 33 Geiseln in der Gewalt der Hamas und 1904 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Rafah ist der einzige Grenzübergang zum Gazastreifen, der nicht an Israel grenzt. Er wurde Ende Mai geschlossen, nachdem Israels Armee dort auf palästinensischer Seite die Kontrolle übernommen hatte. Zuvor wurden über den Grenzübergang verletzte Palästinenser zur medizinischen Versorgung nach Ägypten gebracht. Nach der Schliessung wurden die Krankentransporte eingestellt.

Nicht freigelassen werden soll hingegen der prominenteste palästinensische Häftling in Israel, Marwan Barghuti aus der Führungsebene der Fatah-Bewegung. Er war 2004 wegen fünffachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Angehörige israelischer Geiseln im Gazastreifen haben die Aussicht auf die Freilassung von 33 der Entführten mit gemischten Gefühlen aufgenommen.

Unter den 60 Geiseln, die nach Einschätzung der israelischen Armee noch am Leben sein könnten, sind 53 Israelis. Sechs sind Thailänder, ein Nepalese ist auch dabei. 48 dieser 60 Geiseln sind nach israelischen Angaben Männer, zehn sind Frauen, darunter fünf Soldatinnen, sowie die beiden zwei Kinder. Ungeachtet der bereits vereinbarten Waffenruhe für den Gazastreifen hat es in Israel am Samstagmorgen erneut Luftalarm gegeben. Im Zentrum des Landes heulten die Sirenen.

Am Mittwoch hatten Vermittler aus Katar und den USA erklärt, dass sich Israel und Hamas auf eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Freilassung von Geiseln aus der Gewalt von palästinensischen Extremisten geeinigt hätten. Demnach soll die Waffenruhe für zunächst sechs Wochen gelten. In diesem Zeitraum sollen auch 33 Geiseln freigelassen werden, die sich noch in der Gewalt von Extremisten im Gazastreifen befinden.

Im Rahmen der Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und der Hamas, die am Freitag vom israelischen Sicherheitskabinett angenommen wurde, sollen in einer ersten Phase des Deals über sechs Wochen hinweg 33 Geiseln freikommen, die noch in der Gewalt von Extremisten im Gazastreifen sind. Im Gegenzug sollen Hunderte palästinensische Gefangene aus israelischer Haft entlassen werden und Israels Truppen den Rückzug aus Teilen des Gazastreifens antreten.

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