Harfenist Roberto Barbotti und Rapperin La Nefera setzen sich für bessere Gagen für freie Musiker ein. Zur Umsetzung brauche es eine gesellschaftliche Debatte.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieHarfenist Roberto Barbotti und Rapperin La Nefera setzen sich für bessere Gagen für freie Musiker ein. Zur Umsetzung brauche es eine gesellschaftliche Debatte.
Die Basler Regierung spricht sich klar gegen eine Aufstockung des Budgets aus. Das letzte Wort hat aber das Parlament – oder bei einem Referendum erneut das Stimmvolk.Aus taktischen Gründen. Erst vor vier Jahren hat die Basler Stimmbevölkerung der Trinkgeldinitiative und damit einer Erhöhung des Kulturbudgets zugestimmt. Er sei überzeugt, dass die Forderung nach einer Aufstockung «die falschen» Diskussionen ausgelöst hätte, sagt Barbotti.
«In der Klassik gibt es ja eigentlich Richtgagen, aber die kann kaum ein Projekt einhalten», sagt Barbotti. «Bei der Projekteingabe gibt man natürlich die Richtgagen an, um Subventionen zu erhalten.» Alle Veranstaltenden hätten das Interesse, faire Löhne zu zahlen. Erhalte ein Auftraggeber nicht genügend Förderung, müsse er die Löhne dann aber zwangsläufig nach unten anpassen.
Förderkriterien brauche es auch weiterhin. «Aber es geht auch um eine grundsätzliche Diskussion. Etwa darüber, dass wir in der Förderung ein massives Ungleichgewicht haben, obwohl das Kulturfördergesetz etwas anderes fordert.»Die Umsetzung der Initiative müsste laut Initianten partizipativ und mit allen Beteiligten stattfinden. «Man muss alle an einen Tisch holen, Institutionen, Politik und Vertretungen der freien Szene», sagt Barbotti.
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