Musikvielfalt: «Ansprüche an den Staat sind gestiegen»

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Franziskus Theurillat, Direktor des Sinfonieorchesters Basel, über faire Löhne, Konzerte für Babys und einen möglichen Numerus clausus für die Musikausbildung.

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieFranziskus Theurillat, Direktor des Sinfonieorchesters Basel, über faire Löhne, Konzerte für Babys und einen möglichen Numerus clausus für die Musikausbildung.

Wo steht das? Zeigen Sie mir das. Genau das ist der Punkt. Noch bevor die Initianten die Initiative lanciert haben, gab es eine Gesprächsrunde. Sie hätten uns gerne im Boot gehabt. Und sie hätten uns auch im Boot haben können. Aber so wie die Initiative formuliert ist, können wir sie nicht unterstützen. So gesehen, läuft es auf einen Verteilkampf hinaus.

Hören Sie mal. In vielen Bereichen ist der Bedarf an zusätzlichen Mitteln gross, zum Beispiel im Gesundheitsbereich, aber auch im Sicherheitsbereich oder im Bildungsbereich. So funktioniert das doch heute nicht mehr. Das neue Biozentrum hat fast 200 Millionen Mehrkosten generiert. In einer wirtschaftlich sehr angespannten Zeit gibt es keine Sicherheit. Basel geht es wegen der Life Sciences gut, ja, im Moment. Ob das in zwei, fünf oder mehr Jahren auch noch so ist, sehen wir dann.

Kommen wir noch einmal zurück zu den konkreten Zahlen. Die Initianten sagen, 90 Prozent des Musikbudgets fliessen in die Klassik. Für den Kanton sind es 75 Prozent. So oder so: Selbst die Regierung, die ja gegen die Vorlage ist, spricht von einem historisch gewachsenen Ungleichgewicht. Ist das fair? Franziskus Theurillat über das Argument der teuren Musikausbildung: «Wenn Sie mit einer Ausbildung Anrecht auf eine entsprechende Stelle haben, von der Sie leben können, dann ist das Planwirtschaft. Ich finde das nicht richtig.»Die Initianten argumentieren unter anderem mit der erstklassigen Musikausbildung in Basel. Es sei im Sinne des Kantons, dass die Leute mit einer teuren Ausbildung auch eine Anschlusslösung haben.

Wir haben im Leistungsauftrag den Bereich Vermittlung für ein breites Publikum, insbesondere für das junge Publikum. Musikvermittlung beim Sinfonieorchester beinhaltet Projekte, mit denen Brücken gebaut werden: zur Musik und zu Menschen durch Musik. Im Schulalter haben wir schon diverse Angebote. Für Kleinkinder und Kinder im Vorschulalter gab es bisher noch nichts. Wir versuchen, neue Dinge auszuprobieren.

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