André Wyss, der Chef von Implenia, dem grössten Baukonzern der Schweiz, kritisiert im Interview die Regulierungsdichte im Land und plädiert für mehr Wohnraumbau. Er betont die Bedeutung von Schlüsselprojekten wie dem Neubau des Kantonsspitals Aarau und den Alpentransversalen.
Wir haben zu viel Regulierung : Implenia -Chef will mehr Wohnungen bauen – dank weniger strengem Lärmschutz. André Wyss leitet mit Implenia den grössten Baukonzern des Landes. Im Interview kritisiert er die Regulierung sdichte in der Schweiz , sagt, warum Implenia früher zu billig offerierte und wie er als neuer Präsident der SBB mit Interessenkonflikten umgehen will.Jedes ist einzigartig. Unsere Teams bewältigen Projekte von höchster Komplexität.
Besonders ist, dass wir als einziges Unternehmen überhaupt an allen vier aktuellen Alpentransversalen beteiligt sind: am Semmering-Basistunnel, an der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels, am Brenner-Basistunnel sowie am Mont-Cenis-Basistunnel, einem Teilstück der Strecke Lyon-Turin. Darauf bin ich besonders stolz.Der Neubau des Kantonsspitals Aarau (KSA) ist eines unserer Leuchtturm-Projekte. Es ist das erste Projekt, das wir komplett papierlos mit BIM («Building Information Modeling», Anm.) und einem digitalen Zwilling realisieren. Das gilt für die Planung und die Ausführung. Hier sprechen wir von einem Projekt im Umfang von über 500 Millionen Franken. Es ist unser aktuell grösstes Hochbauprojekt. Bei den Tunnelprojekten gibt es durchaus auch Aufträge im Milliardenbereich. Diese dauern aber auch länger – manchmal bis zu zehn Jahren oder länger, während im Hochbau auch grosse Projekte kaum länger als fünf Jahre dauern.Neben den erwähnten Alpentransversalen sind wir auch am Sisikoner Tunnel und am Ligerz-Tunnel in der Schweiz beteiligt. In Norwegen erstellen wir im Rahmen des Rogfast-Projekts in einem Fjord den Kvitsøy-Tunnel, der sogar teilweise schwimmend gebaut wird. Zudem bauen wir in Skandinavien und Frankreich verschiedene Metrolinien und -stationen.Auf jeden Fall. Die Bevölkerung wächst und die Urbanisierung schreitet voran. Gleichzeitig wächst unser Bedürfnis nach Mobilität weiter, und die Verdichtung nimmt zu. Am Tunnelbau führt kein Weg vorbe
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