Das Hotlabor am Paul Scherrer Institut PSI in Würenlingen braucht eine neue Bewilligung für den Betrieb. Seit 1965 gibt es das Labor, die Anlage ist in der Schweiz einzigartig. Über 30 Mitarbeiter arbeiten hier und forschen an radioaktiven Proben und Brennstäben - unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen.
Hotlabor heisst das «gefährlichste» Labor der Schweiz. Hier wird seit 60 Jahren radioaktives Material untersucht, darunter Brennstäbe aus Atomkraftwerken. Das radioaktive Material liegt aber nicht auf Tischen, sondern ist aus Sicherheitsgründen hinter dickem Glas und Wänden, in sogenannten heissen Zellen, sicher abgeschirmt. Wie arbeitet man hier drin und was wird geforscht? Ein Einblick.
Das Hotlabor früher Heute arbeiten um die 35 Forscherinnen und Forscher hinter meterdicken Beton- und Bleiwänden. Nur über Sicherheitsschleusen und mit Schutzanzug ist das Labor betretbar. «Ich finds das sicherste Labor der Schweiz. Aber klar, wir sind das einzige Labor, das verstrahlte Brennstäbe untersucht», sagt Marco Streit, Leiter der Abteilung Hotlabor am PSI
Brennstäbe analysierenDas Material wird mit mechanischen Greifarmen bearbeitet. Wegen der hohen Strahlung kann man nicht einfach Roboterarme verwenden, wie es sie in der Medizin gibt. Diese müssten aufwendig und enorm isoliert werden, damit sie der Strahlung standhalten.
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