Michael Studer, Dozent an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl), untersucht Möglichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasen in der Landwirtschaft. Er betont die Bedeutung der Hofdüngerlagerung, die allein durch optimierte Verfahren bis zu einer Million Tonnen CO2-Äquivalente einsparen könnte. Studer sieht drei Wege, Biomasse besser zu nutzen: als Energiequelle, als erneuerbare Kohlenstoffquelle und durch Verbrennung mit CO2-Aufnahme und -Speicherung.
Michael Studer rechnet, dass allein durch die bessere Lagerung von Hofdünger der Treibhausgasausstoss der Landwirtschaft um eine Million Tonnen CO2-Äquivalente reduziert werden könnte.«Die grössten Hebel, den Ausstoss von Klimagasen in der Landwirtschaft zu senken, sind der Energieverbrauch, die Nutztierfütterung und die Hofdüngerlagerung», stellt Michael Studer fest.
Der Hafl-Forscher sieht drei Möglichkeiten, wie Landwirte und Landwirtinnen Biomasse besser nutzen können. Erstens als Energiequelle, zweitens als erneuerbare Kohlenstoffquelle und drittens könnte Biomasse verbrannt und das CO 2 aufgefangen und gespeichert werden. Methan kann ein Teil der Lösung für die Landwirtschaft sein, da es in Biogasanlagen erzeugt werden kann.Für die Reinigung gibt es zwei Ansätze: Entweder werden grosse Biogasanlagen mit Reinigungen gebaut, die von vielen Bauernhöfen gespiesen werden. Dafür muss der Hofdünger transportiert werden.
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