Gebrochene Dämme, ein toter Feuerwehrmann und Menschen, die aus überfluteten Wohnhäusern gerettet…
Gebrochene Dämme, ein toter Feuerwehrmann und Menschen, die aus überfluteten Wohnhäusern gerettet werden: Heftiger Dauerregen hat am Wochenende für Überschwemmungen in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs gesorgt. Zehntausende Einsatzkräfte pumpten Keller leer und sicherten Strassen und Deiche mit Sandsäcken. Mehrere Landkreise riefen den Katastrophenalarm aus.
In mehr als zehn Landkreisen galt der Katastrophenalarm. Im Kreis Pfaffenhofen an der Ilm spitzte sich die Lage am Sonntagmittag zu. Ein Feuerwehrsprecher sprach von einem unberechenbaren Hochwasser, «das wir so auch noch nie verzeichnen mussten». Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck besuchten betroffene Gebiete. Am Montag will sich Kanzler Olaf Scholz ein Bild von der Lage machen.
Allein in Bayern sind laut Landesinnenministerium bislang 3000 Menschen von Evakuierungen betroffen. Menschen wurden auch mit Booten und Hubschrauber aus ihren Häusern geholt. Viele wissen nicht, ob sie überhaupt dort wieder einziehen können. Vielerorts wurde der Strom vorsorglich abgeschaltet. Nicht wenige konnten deshalb nicht mehr kommunizieren, weil der Handy-Akku leer war - das ist im Ernstfall durchaus gefährlich.
Aber auch auf den Strassen war Geduld gefragt: Am Sonntag wurde zum Beispiel die A9 bei Ingolstadt in Oberbayern nach einem Dammbruch gesperrt.Während sich die Lage in Bayern am Sonntag teils weiter zuspitze, atmeten in Baden-Württemberg die ersten Einsatzkräfte durch. Zum Beispiel in Ochsenhausen nördlich des Bodensees sagte der dortige Bürgermeister Christian Bürkle, es zeichne sich langsam Besserung ab. Der Pegel des Flusses Rottum sei wieder etwas gesunken.
In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mussten Feuerwehren nach einzelnen heftigen Regengüssen ausrücken, weil Keller und Strassen unter Wasser standen. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Südthüringen ging zum Beispiel eine Schlammlawine herunter. Auch in der Schweiz gab es Einsätze wegen Starkregens.Für den Sonntag rechnete der DWD mit weiteren Regenfällen und möglichen Gewittern im Süden und Osten.
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