Die Gemeinde will den zentralen Platz vor dem Kulturzentrum umgestalten. Bäume und Pflastersteine sollen für Abkühlung sorgen.
Der im Zentrum von Hochdorf gelegene Brauiplatz muss dringend saniert werden. Der Gemeinderat legt dem Stimmvolk dazu einen Sonderkredit in der Höhe von 2,05 Millionen Franken vor. Abgestimmt wird am 24. November an der Urne. Der Platz sowie der Brauiweg, die zusammen mit dem Kulturzentrum Braui von 1996 bis 1998 gebaut wurden, seien aufgrund von Abnützung in einem schlechten Zustand, heisst es in der Abstimmungsbotschaft. Auch funktioniere die Entwässerung nicht mehr.
Der Platz soll nicht nur saniert, sondern auch umgestaltet werden. Neu sollen acht Laubbäume gepflanzt und der Platz grossflächig entsiegelt werden. Der Schatten der Bäume soll die Erwärmung des Brauiplatzes mindern. Dies sei ein Beitrag zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels, schreibt die Gemeinde. Platz und Weg erhalten einen Belag aus Kopfsteinpflaster. Der Kühleffekt einer Pflästerung gegenüber Asphalt betrage bis zu 4,1 Grad Celsius.
Entfernt werden zudem die 15 oberirdischen Parkplätze sowie die Mauer mit der Sitzkante. Dadurch könne der öffentliche Platz wesentlich erweitert werden. Im Parkhaus stehen weiterhin 110 öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Zudem ist eine sogenannte Nebelwolke geplant. Auf dem Turbinenplatz in Zürich sorgt seit zwei Jahren eine künstlich erzeugte Nebelwolke für Abkühlung.Diese versprüht an heissen Tagen fein zerstäubtes Wasser und sorgt damit für eine angenehme Kühlung vor dem Brauiturm. Entlang der Mauern und Gebäude gibt es Sitzbänke zum Verweilen. Geplant sei, das Projekt ab Oktober 2025 bis April 2026 umzusetzen.Hochdorf stimmt am 24. November zudem über den Voranschlag 2025 ab.
Daneben würden auch Entwicklungs- und Planungskosten für diverse laufende Projekte wie das Südiareal oder den Mobilitätshub die Gemeinde vor Herausforderungen stellen. Der Steuerfuss soll bei 1.90 Einheiten bleiben. Bei den Investitionen rechnet die Gemeinde im kommenden Jahr mit Bruttoausgaben von 8,93 Millionen Franken. Das ist über eine Million Franken mehr als im Vorjahr.
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