Noch immer gelangen zu wenig Hilfsgüter in den Gazastreifen. Woran das liegt, erklärt die Journalistin Inga Rogg.
Anfang Mai befanden sich rund eine Million Palästinenserinnen und Palästinenser in Rafah, inzwischen sind fast alle in ein westlich gelegenes Gebiet geflüchtet. Dort können sie aber nur schwierig versorgt werden, weil immer noch zu wenig Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangen. Die freie Journalistin Inga Rogg berichtet, wie schwierig es ist, überhaupt Güter in den Gazastreifen zu bringen.
Die Inspektionen sind zum Teil schwierig. Wenn Hilfslieferungen durchkommen, berichten UNO-Mitarbeiter immer wieder, dass sie an Checkpoints stundenlang festgehalten werden, dass Güter, die davor schon von der israelischen Armee inspiziert und gebilligt wurden, dann doch nicht durchgelassen werden. Die LKWs werden wieder zurückgeschickt, werden neu beladen und müssen neu inspiziert werden.
Das ist vielleicht inzwischen das grösste Problem. In Rafah und in Khan Yunis leben viele Vertriebene in Notunterkünften. Dort herrsche das pure Chaos, berichten sowohl die UNO als auch Hilfsorganisation und Händler, die kommerzielle Güter in den Gazastreifen bringen. Die Lieferungen werden überfallen, beschossen, Fahrer geschlagen. Dann gibt es auch kaputte Strassen und Probleme, die Waren in die Lager zu bringen.
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