Gesundheitskosten: Abzocke der Hirslanden-Spitäler mit Rabatten

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Plötzlich kostet ein Implantat 1500 statt 60 Franken. Nun laufen Untersuchungen wegen des Verdachts auf Missbrauch.

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieGewisse Spitäler stellen Krankenkassen seit ein paar Monaten massiv überhöhte Rechnungen für Medizinprodukte.Krankenkassen untersuchen jetzt systematisch auffällige Preisaufschläge bei Implantaten.

In letzter Zeit haben Krankenkassen im ambulanten Bereich bei der Abrechnung von Medizinprodukten vermehrt solch überraschende und extrem hohe Preisaufschläge festgestellt. Dabei müsste die Preisentwicklung eigentlich in die gegenteilige Richtung gehen. Bei hohen Gesundheitskosten und Mit einer gesetzlichen Anpassung wollte das Parlament Anreize schaffen, damit die Spitäler und Praxen beim Einkauf harte Verkaufsverhandlungen führen und dann die erzielten Rabatte transparent ausweisen. Die Modalitäten wurden 2022 in einem Vertrag festgelegt.

Das nutzen Spitäler nun aus: Seitdem sie offiziell 49 Prozent der Rabatte behalten dürfen, tauchen auf den Lieferscheinen nicht nur die Nettopreise auf, sondern auch die x-fach höheren Listenpreise. Das ergibt schnell enorme Rabatte, die aber fiktiv sind, denn der Lieferant hat ja gar nie die Listenpreise verlangt. Belege von Spitalrechnungen zeigen, dass die Verrechnungspreise für identische Implantate 2024 dadurch sprunghaft gestiegen sind.

Auf Anfrage bestätigen auch verschiedene Krankenkassen die Recherche und erklären, sie seien derzeit an Abklärungen. Langsam zeichnet sich das Ausmass ab: Man habe festgestellt, dass «einzelne Leistungserbringer dieses Prinzip systematisch anwenden», schreibt beispielsweise die CSS auf Anfrage. Diese hätten «systematisch deutlich zu hohe Preise in Rechnung gestellt». Auffällige Rechnungen würden zurückgewiesen.

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