US-Windelhersteller warnen die EU vor Engpässen durch die Einführung eines neuen Gesetzes zur Rettung der Wälder.
US-Papierhersteller warnen die Europäische Union vor der Umsetzung des neuen Gesetzes zur Rückverfolgung des Holzes bis hin zu seinem Ursprung. Dabei könnte es zu einer Störung eines Handelsvolumen von 3,5 MilliardenLaut der American Forest and Paper Association ist es unmöglich, die anstehende EU-Verordnung zur Entwaldung einzuhalten.
"Die EUDR in ihrer jetzigen Fassung wird die Kosten für die US-Hersteller erheblich erhöhen, was sich in einem Inflationsdruck in der EU niederschlagen wird", sagte Mark Pitts, Geschäftsführer des Papierverbandes. Seine Gruppe möchte, dass die für Ende des Jahres geplante Umsetzung des Gesetzes verschoben wird, während der Sektor als geringes Risiko für die globale Entwaldung eingestuft wird.
Mit diesem Schritt wären die Erzeuger von der Rückverfolgbarkeitspflicht befreit. US-Regierungsbeamte baten ebenfalls um einen Aufschub und erklärten in einem Schreiben an die EU, dass die Vorschrift für die einheimischen Erzeuger eine"kritische Herausforderung" darstelle.Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die 10 Prozent der weltweiten Entwaldung im Zusammenhang mit dem Verbrauch von Rohstoffen wie Holz, Rindfleisch, Kaffee und Kakao zu verringern.
"Die EUDR schreibt vor, dass Unternehmen die geografische Lage aller relevanten Grundstücke für Rohstoffe, die in grossen Mengen gehandelt werden, dokumentieren müssen", sagte Adalbert Jahnz, ein Sprecher der Europäischen Kommission."Bei dieser Anforderung geht es nicht darum, jede einzelne Holzfaser zu einer einzelnen Parzelle zurückzuverfolgen.
Das Gesetz hat bereits vor Inkrafttreten einige Auswirkungen. Gemäss Pitts wurden bei mehreren Verbandsmitgliedern Lieferverträge schon gekündigt."Es wirkt sich bereits auf die Lieferkettenverträge für den Herbst aus", sagte er und lehnte es ab, die betroffenen Unternehmen zu nennen.
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