Archiv: Berlin will ein trilaterales Gas-Abkommen mit Italien
Die Schweiz verfügt über keine eigenen Gasspeicher und ist somit von den Nachbarländern abhängig. Ohne Vertrag besteht laut dem Bundesrat deshalb die Gefahr, dass die Nachbarländer im Fall einer Verknappung ihre Gaslieferungen an die Schweiz reduzieren könnten. Mit der Unterschrift des Gas-Solidaritätsabkommens soll dies verhindert werden.
Im Gegenzug kann die Schweiz im Notfall von Italien oder Deutschland um Solidarität angefragt werden. Rösti sagt gegenüber SRF: «Das Gasabkommen sichert der Schweiz für die systemrelevanten Bereiche, aber auch für die Kleinkunden, die Familien, die mit Gas heizen, die Gaslieferung zu.» Passend zum Thema Röstis Trumpf in den Verhandlungen war aber die Transitpipeline, die durch die Schweiz fliesst. Die «gute Verhandlungsposition» basiere seit 1970 auf der bestehenden Infrastruktur der Gasleitung zwischen Deutschland und Italien, sagt Rösti. Man habe in diesem Abkommen sichergestellt, dass diese Gasleitung auch in einer Krise offenbleibe und die Schweiz dann kein Gas ableiten werde.
Rösti hat das Gas-Solidaritätsabkommen zusammen mit dem deutschen Vizekanzler Robert Habeck und dem italienischen Umwelt- und Energieminister Gilberto Pichetto Fratin unterschrieben. 01:09 Video Aus 10 vor 10 vom 16.01.2023. abspielen. Laufzeit 1 Minute 9 Sekunden.
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