Die G7-Staaten verpflichten sich, bis 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen.
Die G7-Staaten haben sich darauf geeinigt, bis 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. - sda - KEYSTONE/AP/THOMAS KIENZLE
Die führenden westlichen Industrienationen wollen weltweit für einen wirksameren Klimaschutz kämpfen. Sie selbst verpflichten sich, schon in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre auszuständigen G7-Ministerinnen und -Minister hatten am Montag und Dienstag im Palast von Venaria Reale am Stadtrand von Turin getagt. Italien hat in diesem Jahr die G7-Präsidentschaft inne.
Demnach soll die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden. Dieses gilt als nur noch schwer erreichbar. Die G7 äussern sich «zutiefst besorgt», dass zwischen der notwendigen und der tatsächlichen Verringerung der Emissionen eine grosse Lücke klaffe.Zum kontroversen Thema Atomenergie stellen die G7 jedem Land die Entscheidung frei.
Der italienische Energieminister Gilberto Pichetto Fratin ist ein Kernkraftbefürworter, ein Wiedereinstieg Italiens gilt gleichwohl als sehr unwahrscheinlich. Mit einer «Wasserkoalition» will die G7 die globale Wasserkrise angehen, die durch dennoch verschärft werde. Die Koalition wolle «effektive, effiziente, inklusive und gerechte Strategien» entwickeln, um die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen.
«Wir brauchen gemeinsame Strategien und Ziele zum Schutz unserer globalen Wasservorräte», sagte sie. Am Rande des Treffens kam es am Montagabend zu Anti-G7-Protesten in Italiens viertgrösster Stadt. Demonstranten versuchten laut Nachrichtenagentur Ansa, zum Quartier der Teilnehmer vorzudringen, die Polizei hielt sie zunächst mit Schilden zurück und setzte danach auch Tränengas, Wasserwerfer und Knüppel ein.
Klimaschutz Kohleverstromung-Ausstieg Atomenergie-Kontroverse UN-Plastikmüll-Bemühungen
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