Die Städte Bern und Thun wollen zusammen knapp 10 Millionen Franken bereitstellen, falls die Fussball-Frauen-EM 2025 in der Schweiz ausgetragen wird.
Wird die Schweizer Nationalmannschaft 2025 an der EM vor heimischem Publikum spielen können? Die Stadtregierungen von Bern und Thun sind bereit, für die Kandidatur der Schweiz für die Frauenfussball-Europameisterschaften von 2025 9,6 Millionen Franken bereitzustellen. In Bern hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von rund sechs Millionen an den Stadtrat verabschiedet.
Er schreibt in einer Mitteilung vom Donnerstag, laut aktueller Planung fänden in vier Wochen in acht Schweizer Städten insgesamt 31 Spiele statt. Immer zwei Austragungsorte seien als Partnerstädte vorgesehen. Es handle sich um Zürich/St. Gallen, Basel/Luzern, Genf/Lausanne und Sion sowie Bern/Thun. Das sei «eine hervorragende Ausgangslage». Die Stadt Bern eigne sich als Austragungsort bestens und könnte mit dem Wankdorfstadion und seinen über 31'000 Plätzen auch für das Finalspiel in Frage kommen. Wirtschaftlich hätte ein solcher Anlass einen grossen Nutzen. Bern habe grosse Erfahrung mit Grossanlässen. Beim beantragten Kredit handelt es sich um Bruttomaximalkosten.
In Thun erarbeitet die Verwaltung derzeit laut einer Mitteilung vom Donnerstag den Kreditantrag an den Stadtrat. Die Stadt rechnet mit Bruttokosten von 3,6 Millionen Franken. Auch die Thuner Stadtregierung rechnet laut der Mitteilung mit positiven Effekten beispielsweise im Tourismus.Das Schweizer Bewerbungsdossier hat laut den Angaben der Stadt Bern im Frühling die erste Hürde des Europäischen Fussballverbands UEFA genommen. Seither wird es vorangetrieben.
Der Vergabeentscheid der Uefa für den Anlass wird voraussichtlich im Januar 2023 erfolgen. Bereits Anfang Jahr hatte der Berner Gemeinderat dem SFV 10'000 Franken für die Erstellung eines Bewerbungsdossiers überwiesen.
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