Der neue Meiler des französischen Atomkraftwerks Flamanville soll diese Woche nach jahrelanger Verspätung in Betrieb gehen. Der Reaktor wird zunächst in Testphasen mit verschiedenen Leistungen betrieben und soll ab kommenden Sommer mit voller Leistung laufen. Der Bau des Reaktors begann 2007 und sollte eigentlich 2012 abgeschlossen sein. Die Kosten haben sich seitdem auf geschätzte 13,2 Milliarden Euro verzehnfacht.
Viel später als geplant soll der neue Meiler des französischen Atomkraft werks Flamanville diese Woche den Betrieb aufnehmen.Quelle: IMAGO/Michael Kneffel
Erstmals wolle man den Reaktor am Freitag ans Netz anschliessen, teilte der betreibende Stromkonzern EDF mit. Während der Testphase bis zum kommenden Sommer solle der Meiler mit verschiedenen Stärken laufen, danach mit voller Leistung. 2007 wurde mit dem Bau des umstrittenen Reaktors am Ärmelkanal begonnen. Ursprünglich sollte er 2012 fertiggestellt sein. Die zuletzt geschätzten Kosten in Höhe von 13,2 Milliarden Euro sind viermal so hoch wie zu Beginn des Vorhabens vorgesehen. Für Verzögerung sorgten unter anderem undichte Schweissnähte in der Stahlhülle.
Anders als Deutschland setzt Frankreich für seine Stromversorgung stark auf Nuklearenergie. Präsident Emmanuel Macron will den Atomsektor im Land entscheidend ausbauen. Paris erwägt den Bau von acht neuen Kraftwerken bis zum Jahr 2050. Im Gespräch war auch, die Laufzeiten von mehr als der Hälfte der 56 Atomkraftwerke in Frankreich zu erhöhen, wenn die Sicherheit dies zulässt.
Atomkraft Frankreich Energie Flamanville Macron
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Reifendirekt.ch: Pneu-Onlinehändler lässt Kundschaft hängenDer Pneu-Onlinehändler liefert, wenn überhaupt, mit wochenlanger Verspätung und der Kundendienst ist völlig überlastet.
Weiterlesen »
Diese zwei Aargauer Familien stehen neu auf der «Bilanz»-Liste der 300 Reichsten in der SchweizDas Vermögen der Superreichen ist 2024 gewachsen, wie das Ranking des Wirtschaftsmagazins Bilanz zeigt. Dazu hat auch eine Aargauer Firma massgeblich beigetragen. Neu ist die Familie Suhner mit der Brugg Group wieder im Ranking vertreten.
Weiterlesen »
Der Nebel um die Rolle der «Andromeda» in der Ostsee lichtet sichDie Vermutung bestätigten sich: In die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline waren ukrainische Staatsangehörige verwickelt.
Weiterlesen »
Konkursverkauf der Braunwalder AG: Aus der Schlachtstrasse der Traditionsmetzgerei wird ein SchnäppchenmarktSeit Freitagmorgen findet der Liquidationsverkauf bei der Braunwalder AG im Rigacker in Wohlen statt. Verkauft werden neben Maschinen auch Werkzeug und Miniatur-Eisenbahnen. 850 Artikel stehen auf der Liste des Liquidators, vom Aschenbecher bis zur Schlachtstrasse.
Weiterlesen »
Der Ausbau der Autobahnen wurde von der Diaspora deutlich unterstütztDie Unterstützung der Fünften Schweiz für den Autobahnausbau erstaunt, da die Gründe unklar sind – anders als bei der Verschärfung der Untermiete.
Weiterlesen »
ERGEBNISSE DER STUDIE DER MAIRE STIFTUNG BEI DER COP29 IN BAKU: DIE MENSCHEN IN ASERBAIDSCHAN UND...Mailand (ots/PRNewswire) - - 55 % der Befragten in Aserbaidschan geben an, dass die Energiewende eine Priorität ist, wie in den europäischen Ländern - 64 % der Befragten in...
Weiterlesen »