Experten und Anwälte fordern FIFA-Präsident Gianni Infantino auf, bei der Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien die Menschenrechtslage im Land zu berücksichtigen. Sie fürchten, dass der Wüstenstaat ohne Konkurrenz keine Rücksicht auf Menschenrechte nehmen müsse.
Fifa -Boss Infantino rollt den Saudis mit der WM 2034 den roten Teppich aus – aber was kümmern ihn Menschenrechte ?
Zwar: Infantino liess sich, als die Fifa im Februar 2016 die Achtung der Menschenrechte in ihren Statuten verankerte, wie folgt zitieren: «Die Fifa ist entschlossen, ihre Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte wahrzunehmen und in diesem wichtigen Bereich unter den internationalen Sportorganisationen eine Führungsrolle einzunehmen.»
Menschenrechtsverletzungen hätten in Saudi-Arabien zuletzt zugenommen, unter dem besonders skrupellosen Kronprinzen, sagen die Gruppe Pieth, aber auch Amnesty International oder Human Rights Watch. Die Saudis schränken etwa die Meinungsfreiheit zunehmend ein. Es gibt unzählige Beispiele. Zwei Frauen, die sich auf Twitter für Menschen- und Frauenrechte einsetzten, wurden von «Spezialgerichten» zu 34 respektive 45 Jahren Haft verurteilt.
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