In einem Brockenhaus im Kanton Thurgau werden Nazi-Gegenstände gehandelt. Die Politik tut sich schwer mit einem Verbot.
Experten sind schockiert und bald könnte die Politik den Handel verbieten.In einem Brockenhaus im Kanton Thurgau zeigt ein Verkäufer auf eine frisch eingetroffene Lieferung: eine blau-gelbe Flagge, auf der ein Reichsadler samt Hakenkreuz prangt. «Eigentlich müsste ich die Flagge verbrennen, aber derzeit kaufen die Leute alles, was ein Hakenkreuz draufhat», sagt der Verkäufer, der anonym bleiben will.
Seit über zwanzig Jahren diskutieren Bundesrat und Parlament darüber, ob rassistische, gewaltverherrlichende Symbole verboten werden sollen. Doch ein Entscheid liegt bis heute nicht vor. Die Politik dreht sich im Kreis.Copyright © St.Galler Tagblatt. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von St.Galler Tagblatt ist nicht gestattet.
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