Die Europäische Union reagiert auf steigende Wolfspopulationen und senkt den Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ zu „geschützt“. Dies soll nationalen Behörden mehr Möglichkeiten geben, Wolfspopulationen zu regulieren und Wölfe gezielt abzuschießen. Die Entscheidung wurde von EU-Botschaftern begrüßt und wird bei der nächsten Sitzung der Berner Konvention beantragt.
Warum die EU jetzt den Wolf zum Abschuss freigibt und was von der Leyens Pony damit zu tun hatDie Europäische Union reagiert auf die wachsenden Wolf sbestände in Europa und senkt den Schutzstatus von «streng geschützt» zu «geschützt». Damit sollen die nationalen Behörden mehr Möglichkeiten erhalten, Wolf spopulationen gezielt zu regulieren, sprich: Wölfe auch über den Einzelfall hinaus zum Abschuss freizugeben.
Hintergrund sind die zunehmenden Übergriffe von Wölfen. Allein in Deutschland kam es im Jahr 2022 zu über 4000 Rissen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte dazu im vergangenen Jahr: «Die Konzentration von Wolfsrudeln in einigen europäischen Regionen ist zu einer echten Gefahr für Nutztiere und potenziell auch für den Menschen geworden».. Dass die EU-Kommission aber nur deshalb aktiv geworden ist, weist man in Brüssel zurück.
Aber auch inhaltlich gibt es Kritik: Tierschutzorganisationen fürchten, dass ein Präzedenzfall geschaffen werden könnte und auch andere geschützte Tierarten wie der Bär, der Luchs oder der Biber dereinst leichter zum Abschuss freigegeben werden könnte. Die EU-Kommission versucht die Bedenken zu zerstreuen, indem sie explizit festhält, dass «der Wolf und nur der Wolf» von der Anpassung betroffen ist.
Die Bahn will künftig an Wochenenden rund um die Uhr Züge zwischen den verschiedenen Landesteilen fahren lassen. In Olten soll in alle Richtungen umgestiegen werden können. Wann es so weit ist und welche Etappe bereits im Dezember umgesetzt wird.Neuer Verein will die Basler Steinenvorstadt aufhübschen und tagsüber beleben
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