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Schwere Unwetter in Graubünden und im Wallis: Drei Menschen werden vermisst. Und der Wetterbericht verheisst auch für Sonntag nichts Gutes. Die Entwicklungen im Ticker.Teile der Schweiz sind am Freitag und in der Nacht auf Samstag von schweren Unwettern heimgesucht worden.
In Gottlieben TG stünden Teile der Uferpromenade unter Wasser, so der Vertreter des Führungsstabs weiter. Zudem stehe das Wasser an einem Ort bis zu den Häusern. In Ermatingen TG, in der Nähe des Freibads, sei zudem der Velo- und Wanderweg unter Wasser. Zudem arbeite das Astra mit den betroffenen kantonalen und kommunalen Behörden zusammen, um Lösungen für die Lokalbevölkerung zu finden. Gewisse Dörfer blieben für die Bevölkerung auch am Sonntag über die Strassen unerreichbar.
In diesen Gebieten kam es zu mehreren Überschwemmungen und Murgängen entlang der Seitenflüsse, die nur «sehr langsam» zurückgingen. Das KFO befürchte dort Erdrutsche.Am Sonntagnachmittag wird in Roveredo GR erneut über die Hochwasserlage im Misox informiert, teilte die Kantonspolizei Graubünden am Samstagabend mit.
Nachfolgend eine Bilanz der gestrigen Unwetter. Am meisten Regen fiel im Misox, Grono meldete innert 24h 125mm . Mit > 7'000 Blitzenladungen ist ebenfalls der Kanton Graubünden vorne. Neuer Regen kommt bald ->Über die Dauer der Sperrung der A13 könne keine genauere Angaben gemacht werden. Klar sei jedoch, dass die Strasse nicht in wenigen Tagen wieder instandgesetzt werden könnte, erklärte ein Sprecher des Bundesamts für Strassen .
Das Ausmass der Unwetterschäden in verschiedenen Landesteilen ist erschütternd. Meine Gedanken sind bei der betroffenen Bevölkerung. Ich danke den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schwierigen Lage.Die Einsatzkräfte haben am Samstagmorgen um 06.00 Uhr eine Frau aus einem Schuttkegel im Misox GR gerettet. Drei weitere Personen, ein Paar und eine ältere Frau, wurden in derselben Gegend verschüttet und als vermisst gemeldet.
«Der See ist nach den Niederschlägen der vergangenen Nacht in etwa auf demselben Niveau wie vor einer Woche», bestätigte ein Vertreter des regionalen Führungsstabs Kreuzlingen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Damals herrschte für weite Teile des Bodensees ebenfalls Gefahrenstufe vier.
Für die Rhone wurde der Höhepunkt des Hochwassers in der Nacht von Freitag auf Samstag nach Mitternacht erreicht. Ein Abfluss von 819 Kubikmetern pro Sekunde wurde zum Beispiel um 02.00 Uhr morgens in Branson erreicht. Gemäss dem Modell des Bundesamtes für Umwelt besteht für die Rhone weiterhin eine hohe Hochwassergefahr der Stufe 4.
Dabei hätten sich die Polizisten selber in Gefahr gebracht, sagte William Kloter, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, am Samstagmorgen vor den Medien in Roveredo. Diese hätten dank reaktionsschnellem Handeln von Kameraden gerettet werden können. Sie hätten nur noch dem Dienstfahrzeug zuschauen können, wie es von den Fluten mitgerissen worden sei.
Update Unterbruch Visp - Zermatt: Die Strecke zwischen Visp und Zermatt bleibt infolge Unwetterschäden weiterhin unterbrochen. Es ist keine Ersatzbeförderung möglich. Nächste Lagebeurteilung um ca. 11:00 Uhr.Das Bahnunternehmen stellte den Bahnbetrieb zwischen Visp und Zermatt bereits am Freitagmittag ein. Sowohl die Strasse als auch die Bahnlinie nach Zermatt waren wegen Überschwemmungsgefahr gesperrt.
Die massiven Gewitter und Niederschläge hätten am Freitagabend nach einem Murgang zu einer Hochwassersituation geführt, hiess es in der Mitteilung weiter. Flüsse seien über die Ufer getreten und Strassen überschwemmt worden.Die Lage im Kanton Wallis verschärfte sich in der Nacht auf Sonntag nicht, wie ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Der Unterbruch daure bis mindestens am Samstagmorgen früh. Wann genau der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden könne, sei von der Hochwassergefahr abhängig, teilten die SBB mit. Bahnersatzbusse seien im Einsatz.Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten insbesondere in den Walliser Seitentälern grosse Sachschäden an der Infrastruktur, wie Raphaël Mayoraz, Chef der Walliser Dienststelle für Naturgefahren, zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Auf «Blick»-Anfrage sagt Beat Marugg von der Kantonspolizei Graubünden: «Die Einsatzkräfte sind vor Ort. Detaillierte Angaben können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht machen.» bei Zermatt ein Erdbeben der Stärke 2,2. Spürbare Erschütterungen dürfte das Beben in fünf Kilometern Tiefe aber nicht verursacht haben.Wie der «Walliser Bote» schreibt, wird der Höchststand der Rhone in wenigen Stunden erreicht. Das erklärt Raphaël Mayoraz, Chef der Dienststelle für Naturgefahren, auf Anfrage der Zeitung.
In St. Niklaus haben die Wassermassen sogar einen Container mitgerissen, wie ein Video des «Walliser Boten» zeigt. Der Container wird schliesslich unter der Brücke durchgedrückt und weggeschwemmt. Die Anwohner in Zermatt sind nach dem Wasseralarm besorgt. «So etwas habe ich noch nie erlebt. Die Situation ist nicht zu vergleichen mit der Überschwemmung im Juli 2019.
So geschehen auch am Freitag. Auf dem Video zu sehen ist, wie der Rittigraben sich innert Sekunden von einem Bach in einen gefährlichen Fluss verwandelt. Riesige Geröllmassen werden talabwärts befördert.Ein Video des «Walliser Boten» zeigt, wie eine Strasse in Balmatten bei St. Niklaus weggeschwemmt wird. Die Lage vor Ort spitzt sich derzeit immer weiter zu.
Das Wetter präsentiert sich verbreitet bewölkt. Besonders in der Ostschweiz sind aber längere sonnige Abschnitte möglich. Den zentralen Alpen entlang, in der Region Bern und in der Nordwestschweiz kommt es bereits am Vormittag gebietsweise zu Regen. Heute Mittwoch wurde es teilweise noch leicht heisser als gestern, die neue Rekordmarke für 2024 steht bei 32.9 Grad in Sitten . Morgen Donnerstag ist es zwar sommerlich, aber nicht mehr heiss. Rekordwerte:bestehe erhebliche Gefahr . Aus südwestlicher Richtung ziehen starke Gewitter auf. Das Abbrechen von Ästen und Umstürzen einzelner Bäume sowie Rutschungen an steilen Hängen sind möglich.
Je nach Wetterlage könne die Wintersperre des Sustenpasses jedoch erneut verlängert werden, teilt der Kanton Uri am Dienstag mit. Die Schneeräumungsarbeiten seien anspruchsvoll, und im Anschluss müsste die Strasse noch gereinigt und Geländer montiert werden. Auch die Felsräumungsarbeiten seien arbeitsintensiv und müssten gewissenhaft vorgenommen werden.
Die Stationen im Alpnachersee, im Lac de Joux, im Lago Maggiore, im Sihlsee und im Vierwaldstättersee messen derzeit 17 Grad, gefolgt vom Thunersee, Brienzersee und Walensee mit 16 Grad. Ausserdem kommen Sandsäcke zum Einsatz. Der Zivilschutz des Kantons Thurgau betreibe derzeit eine Abfüllanlage für Sandsäcke, um die leeren Depots der Gemeinden wieder aufzufüllen, hiess es beim regionalen Führungsstab weiter.
In dieser angespannten Lage traten am Sonntag in Berlingen nach einem heftigen Gewitter auch noch zwei Bäche über die Ufer und flossen durch Teile des Dorfes, wie Gemeindepräsident Ueli Oswald gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Aktuell ist deshalb die Kantonsstrasse durch die Ortschaft Berlingen gesperrt.
La circulation est particulièrement compliquée sur l'autoroute A401 sur la commune de Bardonnex, avec des pluies intenses et de fortes bourrasques de vent !Der Bund warnt, dass der Wasserstand des Bodensees voraussichtlich bis zum Dienstag noch weiter ansteigen steigen wird. Es gelte nach wie vor die Gefahrenstufe 4 . Für seinen Ausfluss wird die Gefahrenstufe 3 beibehalten.Der über die Ufer getretene Seerhein in Gottlieben TG, am 6. Juni 2024.
Der Grund für diese Wetterlage ist, dass die Schweiz derzeit genau an der Grenze zwischen kühler Luft im Nordwesten und warmer Mittelmeerluft liegt.Am Sonntagabend drohen heftige Gewitter und Schauer, lokal mit grossen Regenmengen. Am Sonntagnachmittag schlagen Hagelkörner in der Grösse von Zweifränklern bei Schwenden im Berner Oberland ein.In den letzten 48 Stunden gab es vor allem entlang der zentralen und östlichen Voralpen grössere Regensummen.
Ein Arbeitskollege habe vergeblich versucht, ihn aus der Fahrerkabine zu retten. Erst ein weiterer Bagger konnte den Angaben zufolge das umgestürzte Gerät anheben. Der 36-Jährige sei reanimiert worden, dann aber am späten Freitagabend in einer Klinik gestorben. Ein Bänkli im Seerhein, der bei Hochwasser über die Ufer getreten ist, am Donnerstag, 6. Juni 2024, in Gottlieben. Der Seerhein fliesst zwischen Ober- und Untersee des Bodensees.Trotz einer leichten Entspannung der Hochwasserlage entlang der Donau sieht das deutsche Bundesland Bayern noch keinen Grund für Entwarnung.
Wenn der Bund die Gefahrenstufe 4 für einen See ausruft, liegt der entsprechende Pegel zwischen der Hochwassergrenze und bis zu 25 Zentimeter darüber. Gegen 17.30 Uhr konnte eine Spur der Passstrasse über den 672 Meter über Meer gelegenen Hirzel wieder freigegeben werden. Der Verkehr wird nach Angaben des Touring Club Schweiz wechselseitig geführt.
Auch im Kanton Zug kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen wegen überfluteten Kellern, Waschküchen und Tiefgaragen. Zwischen 5 und 9 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Zuger Polizei insgesamt 35 Schadensmeldungen aus dem ganzen Kanton ein. Zwei Strassen mussten ausserdem wegen umgestürzter Bäumen und kleineren Murgängen gesperrt werdenDie Hochwassersituation ist in der Schweiz am Montag angespannt geblieben.
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