Jost Müller gab Tieren und Bäumen eine Stimme. Bei Behörden und Investoren machte er sich damit nicht nur Freunde. Oft ging er aus Verhandlungen als Sieger hervor und sorgte dafür, dass die Natur nicht weichen musste.
Jost Müller gab Tieren und Bäumen eine Stimme. Bei Behörden und Investoren machte er sich damit nicht nur Freunde. Oft ging er aus Verhandlungen als Sieger hervor und sorgte dafür, dass die Natur nicht weichen musste.Der langjährige WWF-Geschäftsführer Jost Müller vor der Baumallee im Bäumlihof. Mit seinen Beschwerden verhinderte er, dass das Areal überbaut wird.
Aber Jost Müllers Job war es auch, sich für den Status quo einzusetzen, wo die Natur gedeiht. Oder aber, sich im Idealfall für eine Rückkehr zur Natur starkzumachen. Die Biodiversität habe eine schwache Position bei Regierung und Behörden, meint er. Im Energie- und Klimabereich, ja selbst in der Raumplanung oder beim Gewässerschutz, sei der Rückhalt stärker.Über die beiden Jahrzehnte hinweg waren Erfolge sein stetes Elixier, sein Antrieb.
Wenn ein grosses neues Projekt auf Müllers Tisch landete, gab er sich eine halbe Stunde Zeit, um zu prüfen, ob dadurch die Ökologie beeinträchtigt wird und ob Verbesserungen möglich sind. Mit den Jahren wusste er genau, wo er hingucken muss. «Dr Müller, dr Hardliner» habe er oft gehört. «Dabei sind klassische Naturschützer harmoniebedürftig», sagt er und lacht.
Vielleicht auch durch den Zeitgeist der 68er-Jahre geprägt, der in seinen Jugendjahren noch spürbar war, wusste er nach der Matura, dass er mit seinem Schaffen ein höheres Ziel verfolgen wollte. Er studierte Geschichte, Deutsche Literatur und politische Philosophie und suchte danach den Weg im Verbandsmanagement.
Der Nie Locker Liess: Basels Kämpfer Für Natur Un Baselland»
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