Basel: Der ESC zahlt für Busking-Auftritte keine Gage: Die Basler Musikszene krisiert den Entscheid
Mitmachen erwünscht, aber bitte zum Nulltarif: Dass die Strassenmusik-Auftritte im Begleitprogramm des Eurovision Song Contest nicht entschädigt werden, sorgt für Unmut bei Musikschaffenden.Vergütet auf dem Barfi oder aus Goodwill auf der Gass? Im Bild: Die Indie-Band Juicy Lemon Club beim JKF 2023 auf dem Barfüsserplatz.
. Die Ausschreibung ist seit Ende Oktober offen. Grund für den Unmut ist das Kleingedruckte: Während die Konzerte auf der Barfi-Bühne vergütet werden, sollen die Busking-Auftritte «ohne Entgelt» stattfinden. Kritisch äussert sich auch die junge Basler Indie-Formation Juicy Lemon Club, die betreffend einer Bewerbung noch mit sich ringt. Man könne sich zwar vorstellen, unentgeltlich zu spielen und die Plattform zu nutzen. Allerdings: «Ich finde es schade, wenn wir das so machen müssen», wie Juan Helou von Juicy Lemon Club schreibt.
Ganz scheint die Taktik nicht aufgegangen zu sein. Auch Tim Rohner, Frontmann von Les Touristes, bemerkt: «Grundsätzlich sind wir der Ansicht, dass Kultur kostet und entsprechend vergütet werden soll.» Sie selbst hätten sich bereits um einen Slot auf dem Barfüsserplatz beworben.
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