Die Gespräche über die Abgeltungen, welche die betroffenen Gemeinden wegen des geplanten Atom-Endlagers in Stadel ZH erhalten sollen, haben begonnen. Die eigentlichen Verhandlungen starten 2025.
Nördlich Lägern ist gemäss Nagra der sicherste Standort für ein Tiefenlager: Dort schliesst das Gestein im Untergrund den radioaktiven Abfall langfristig am besten ein.Für die Abgeltungsverhandlungen zuständig ist der Verband der Schweizer Kernkraftwerksbetreiber . Dieser bereite mit weiteren Gesprächsparteien die Verhandlungen vor, teilte Swissnuclear auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Erste Gespräche fanden bereits statt.
Höhe und Zahlungsmodalitäten der Abgeltungen seien das Resultat des gemeinsamen Verhandlungsprozesses, schreibt Wolfgang Denk, Leiter strategische Projekte von Swissnuclear. Zum aktuellen Zeitpunkt könnten hierzu noch keine Angaben gemacht werden. Dies würde den Verhandlungen vorgreifen und einer partnerschaftlich erarbeiteten, nachhaltigen Lösung widersprechen.
Insgesamt legt sie dem Bund 13 Gesuchsunterlagen vor, die auf gut 200 wissenschaftlichen Berichten basieren. Diese Berichte umfassen zusammen rund 30'000 Seiten. Die Bundesbehörden würden das Gesuch in den kommenden Monaten auf Vollständigkeit prüfen, teilte Nagra-Sprecherin Jagna Züllig auf Anfrage mit.
Auch Bevölkerung wird informiert Das Gesuch stecke den Rahmen ab und weise nach, dass ein Tiefenlager in Nördlich Lägern langfristig höchste Sicherheitsstandards erfülle, betonte Züllig. Es zeige, wie das Lager sicher gebaut und betrieben werden könne - auch wenn es anspruchsvoll sei. Und dass es mit dem Umweltschutz vereinbar sei.
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Erste Gespräche über Abgeltungen für Endlager in Stadel ZH laufenFür die Abgeltungsverhandlungen ist der Verband der Schweizer Kernkraftwerksbetreiber (Swissnuclear) zuständig. Dieser bereite mit weiteren Gesprächsparteien die Verhandlungen vor, teilte Swissnuclear auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Erste Gespräche fanden bereits statt.
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