Ein Hund hat einen Rehbock totgebissen. Vor Gericht ging es nun aber nicht um Jäger oder Opfer. Sondern um Menschen und deren Verantwortung.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieEin Hund hat einen Rehbock totgebissen. Vor Gericht ging es nun aber nicht um Jäger oder Opfer. Sondern um Menschen und deren Verantwortung.Am frühen Morgen des 5. September 2023 verlor in den Hügeln zwischen Oberaargau und Emmental ein Rehbock sein Leben. Es war kein kurzer, schmerzloser Tod.
Der «vermeintliche Besitzer» – dieser Umschreibung soll später eine besondere Bedeutung zukommen – wehrte sich nicht gegen die Anschuldigung. Er sei jedoch überzeugt, sagte der Landwirt dem Wildhüter, dass der Rehbock verletzt oder krank gewesen sein müsse, «sonst hätte der Hund ihn nie erwischt». Der Beschuldigte wehrte sich gegen den Straftatbestand der «Widerhandlung gegen das Jagdgesetz durch Wildernlassen eines Hundes». Am Gericht war es nun, zu entscheiden, ob er die 1350 Franken zu bezahlen habe oder nicht. Plus die anfallenden Gerichtskosten, sollte er verurteilt werden.Er sei der falsche Adressat des Strafbefehls, fand der Landwirt. Der Hund gehöre nicht ihm, sondern seiner Partnerin.
So sieht es das Gesetz vor. Hunde müssen im öffentlichen Raum unter Aufsicht sein, dazu gehöre auch das öffentliche Gelände um einen Bauernhof, schreibt das kantonale Amt für Veterinärwesen.
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