Mujinga und Ditaji Kambundji gönnen sich keine Anlaufzeit. Mit einem Start von null auf hundert lancieren sie für die Elite von Swiss-Athletics die Olympia-Saison mit dem Start an zwei Diamond-League-Meetings.
Mujinga und Ditaji Kambundji gönnen sich keine Anlaufzeit. Mit einem Start von null auf hundert lancieren sie für die Elite von Swiss-Athletics die Olympia-Saison mit dem Start an zwei Diamond-League-Meetings.Die Reise der Kambundji-Schwestern nach China zu den Diamond-League-Meetings vom Samstag in Xiamen und einer Woche später in Schanghai zeigt weitere Gemeinsamkeiten.
Ihren letzten grossen Auftritt hatte die Hürdenläuferin vor fünf Monaten, als sie Anfang November zur Schweizer Leichtathletin des Jahres 2023 erkoren wurde. Diesen Titel hatte sich die WM-Finalistin von Budapest auch verdient, weil sie in der vergangenen Saison den Schweizer Rekord über 100 m Hürden auf 12,47 Sekunden gesenkt hatte.
«Ich setze mir keine Zeiten in den Kopf», sagt Ditaji Kambundji mit Blick auf die Reise nach China. «Ich will Antworten zu meinem Formstand. Und die besten Antworten dazu erhält man im Wettkampf.» Sie sehe sich immer noch als junge Athletin, die sich in allen Bereichen steigern könne. Auch ihre Schwester hebt den Wert der Standortbestimmung hervor: «Ich fühle mich gut, kann aber nicht recht einschätzen, was dies im Wettkampf heisst.
Im vergangenen Sommer beschränkten sich die Rückmeldungen bei der routinierten Sprinterin primär auf den Aspekt, ob die gereizte Plantarfaszie den Belastungen stand hält. «Dieses Thema habe ich nicht ad acta legen können. Ich darf die Gefahr einer Entzündung nicht vernachlässigen. Ich muss die Sache imbehalten», gibt die 31-Jährige zu bedenken. «Andererseits plagen mich die Beschwerden nicht wie letztes Jahr. Ich kann fast alles machen.
Im Olympia-Jahr gilt es, früh die Top-Form zu erreichen. Die meisten Athletinnen und Athleten aus Übersee müssen sich in den nationalen Trials bewähren, und auf dem hiesigen Kontinent stehen bereits Anfang Juni die Europameisterschaften in Rom an. «Dieses Programm ist eine Challenge. Mich nimmt selber wunder, bei wem der Plan aufgeht, an beiden Wettkämpfen topfit zu sein», sagt die jüngere der Kambundji-Schwestern.
Ditaji Kambundji Leichtahtletik Diamond League
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