Unwetter und Hochwasser in Österreich, Polen, Tschechien: Zahl der Toten steigt auf 14. 20 Minuten ist vor Ort.
Die Elbe hat in Dresden am Mittwoch die zweithöchste Warnstufe drei erreicht. Nach Angaben der sächsischen Hochwasserzentrale erreichte der Pegel in der sächsischen Landeshauptstadt am Mittwochvormittag 6,01 Meter. Auch in Schöna erreichte der Elbpegel Warnstufe drei, hier lag der Wasserstand bei 6,57 Metern. Bei der Warnstufe drei kann es zu Überschwemmungen bebauter Gebiete, von Strassen und Schienen kommen.
Experten zufolge führt die Erderwärmung zu häufigerem und intensiverem Starkregen. Eine Analyse des europäischen Forschungskonsortiums ClimaMeter ergab, dass der Starkregen in Mittel- und Osteuropa in den vergangenen Tagen «grösstenteils» auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen ist. Starkregen-Ereignisse wie dieses sind heute demnach bis zu 20 Prozent intensiver als noch am Ende des vergangenen Jahrhunderts.
Auch Dienstagmorgen waren 26 Gemeinden nicht erreichbar, berichtete ORF. Zehn davon allein im Bezirk Melk, betroffen waren aber auch die Bezirke St. Pölten, Bruck an der Leitha, Tulln, Scheibbs und Lilienfeld. In der Region um Melk ist die Hochwassersituation sehr kritisch, wie die NÖN schreibt. Aufgrund stark steigender Pegel der Flüsse Melk, Pielach, Mank und Sierning wurden Zivilschutzalarme ausgelöst, und es laufen zahlreiche Evakuierungen, insbesondere in der Bezirkshauptstadt Melk. Die Feuerwehr ruft die betroffene Bevölkerung auf, die Nacht nicht in ihren Häusern zu verbringen.In Gemeinden wie Mannersdorf und Zelking wurde der Zivilschutzalarm erneut aktiviert.
Die Leiche ihres Mannes wurde später gefunden, es war das dritte Todesopfer in Österreich. Insgesamt gab es in Rumänien, Polen, Tschechien und Österreich in den vergangenen Tagen mindestens 16 Tote zu beklagen.«Jetzt gab es einen Alarm, dass das ganze Dorf evakuiert wird», sagt Gregor aus Judenau zu Reporter Thomas Sennhauser. Gregor ist Vater zweier Kinder – und muss wohl bald sein Haus verlassen. Der Familienvater ist erschüttert und verzweifelt.
Die Lage beschrieb der Kanzler als weiterhin ernst. Dämme müssten gesichert werden, ausserdem würden weiterhin Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Inzwischen seien auch mehrere Hundert Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Mit Helikoptern seien Säcke mit Kies zur Stabilisierung der Dämme abgesetzt worden, hiess es.Der bekannte Chirurg Dr. Krzysztof Kamiński, langjähriger Leiter einer Spitalabteilung im polnischen Nysa, galt als spurlos verschwunden.
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