Die Zürcher Rede des ungarischen Schriftstellers und Fotografen Péter Nádas zur Welt im Umbruch im Wortlaut.
Die weltweite Heuchelei und Hypochondrie wirkt sich dauerhaft auf die Wahrnehmung des Einzelnen aus. Der Sinn oszilliert qualvoll zwischen Meinung und Fakt, zwischen Realität und Wunsch. Kollektive Bewusstseinsinhalte grosser Sprachfamilien geraten ins Wanken.
Man kann sie nicht voneinander trennen. Noch haben das viele nicht begriffen, doch einige wenige schon. Und damit alles so bleibt und weitergeht, haben wir durch die Disziplin von Teilzahlungen die Haushaltsdisziplin unserer populistischen Regierungen herbeigeführt. Die im nationalstaatlichen Rahmen angehäuften Staatsschulden und die Summe individueller Schulden garantieren, dass die Wachstumsgrenzen der globalen Finanzmärkte nicht einsehbar und kontrollierbar sind.
Es gab kein Zeitalter, das grundsätzlich über ein so grosses Wissen aus so vielen Wissensbereichen verfügte wie das unsrige. Verfügen setzt freilich voraus, dass wenigstens einige die Zusammenhänge zwischen den Erkenntnissen erfassen. Und zwar durch ein holistisches Wissen, innerhalb der Koordinaten von Raum und Zeit. So lange bleibt es lokal.
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