Das westliche Militärbündnis schreitet weiter auf leisen Sohlen voran in Richtung Schweiz. Fest steht nun: Die Nato wird ein Verbindungsbüro in der Genfer Maison de la Paix errichten, wie die linke Wochenzeitung (WOZ) unlängst über eine Anfrage via Öffentlichkeitsgesetz erfuhr. Der Bundesrat stimmte dem Vorhaben am 22. November 2023 zu.
Das westliche Militärbündnis schreitet weiter auf leisen Sohlen voran in Richtung Schweiz. Fest steht nun: Die Nato wird ein Verbindungsbüro in der Genfer Maison de la Paix errichten, wie die linke Wochenzeitung unlängst über eine Anfrage via Öffentlichkeitsgesetz erfuhr.
Entstanden sind diese in den 90er Jahren im Rahmen der Schweizer Nato-Zusammenarbeit «Partnerschaft für den Frieden». Ein Austausch mit der Nato hat in den Genfer Zentren zwar immer stattgefunden. Dass das Militärbündnis sich jetzt aber auch noch in der Maison de la Paix einnistet, sorgt für Spott. Anders sieht das Thomas Greminger. Der Leiter des GCSP betrachtet die Angelegenheit nicht als weitere Annäherung an das westliche Militärbündnis: «Die Nato wird bloss ein kleines Büro errichten. Die Anzahl Mitarbeiter könne man an einer Hand abzählen», erklärt er gegenüber der Weltwoche. Das Ganze dürfe nicht falsch verstanden werden.
Anders als die Nato hat die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit , gewissermassen das russische Pendant zur westlichen Militärallianz, kein Büro in der Schweiz. Dabei dürfte es auch bleiben.
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