Der Kniefall der Unternehmer vor Trump: Was passiert in Amerika?

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Der Kniefall der Unternehmer vor Trump: Was passiert in Amerika?
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John Harris, globaler Chefredaktor von «Politico», analysiert die veränderte Haltung von Tech-Unternehmern und Medien gegenüber Donald Trump im Vergleich zu seiner ersten Wahl 2016. Er beschreibt die Kehrtwende von Widerstand zu Annäherung und diskutiert die Bedeutung dieser Entwicklung für die weltweite Macht der Tech-Plattformen.

John Harris, globaler Chefredaktor von «Politico», beobachtet eine auffällige Veränderung in der Reaktion von Tech-Unternehmern und Medien auf Donald Trump im Vergleich zu dessen erster Wahl 2016. Während damals Widerstand gegen Trump laut wurde, spiegelt sich nun eine fast respektvolle Annäherung wider. Harris erklärt diese Kehrtwende im Kontext der damaligen Unsicherheit über Trumps Präsidentschaftspolitik und der heutigen Klarheit über seine Persönlichkeit und Vorgehensweise.

Der Vergleich mit 2016 ist deutlich: Während Facebook damals Trump von seiner Plattform verbannt hatte, sitzt nun Mark Zuckerberg als Firmengründer an Trumps Inauguration. Viele Unternehmer scheinen sich Trump anzupassen, was Harris als interessant und bedeutsam für die weltweite Macht der Tech-Plattformen begreift. Harris betont, dass er sich in seinem Bericht zurückhält und keine persönlichen Urteile abgibt, sondern die Entscheidungen und Verhaltensweisen der Unternehmer und Medien analysiert. Er räumt ein, dass Unternehmer als Vertreter von Unternehmen handeln und ihre eigenen Interessen, aber auch die ihrer Aktionäre und Mitarbeiter berücksichtigen. Dieses Anpassungsverhalten ist nicht neu, doch die Kehrtwende ist in dieser Größenordnung bemerkenswert. Neben der Anpassung der Unternehmen beobachtet Harris auch die negative Reaktion auf diese Kehrtwende. Er vermutet, dass der Sieg Trumps 2020 weniger überraschend war als 2016 und die Unternehmer daher die Entscheidung der Mehrzahl der Wähler anerkennen. Auch die Medien haben sich verändert, scheinen weniger aufgeregt zu sein, als es vor acht Jahren der Fall war. Harris zitiert Marty Baron, den damaligen Chefredaktor der «Washington Post», mit den Worten: «We are not at war, we are at work» (wir sind nicht im Krieg, sondern an der Arbeit). Harris sieht die Aufgabe der Journalisten darin, die Regierung verantwortungsvoll und mit Selbstbewusstsein zu begleiten, zu berichten, zu beobachten, Fragen zu stellen und verschiedene Perspektiven zu bieten. Er betont die Wichtigkeit der Objektivität, Ehrlichkeit und Fairness, sowie die Bereitschaft zur Kritik und zum Diskurs. Harris sieht die Medien als Anwälte der Leserschaft, nicht als Ankläger der Regierung. Er ist der Meinung, dass die Leser klug und gut informiert sind und sich ihre eigene Meinung bilden können

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