Der Landtechnikhersteller Claas verzeichnet im Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang des Umsatzes und des operativen Ergebnisses. Das Unternehmen führt die schwierigen Rahmenbedingungen in der Agrarbranche, wie z.B. angespannte Produzentenpreise, hohe Zinsen und geopolitische Unsicherheiten an.
Aufgrund der verhaltenen Branche naussichten und der bestehenden globalen Risiken erwartet der Hersteller für 2025 beim Umsatz einen moderaten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Daniel Hasler PreviousNext Eine stark gesunkene Nachfrage und damit weniger Umsatz sowie deutliche Einbussen beim Ergebnis . So lässt sich das Geschäftsjahr 2024 für den Landtechnik hersteller Claas zusammenfassen. Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Gesamtumsatz auf 4,68 Mrd. Franken (4,99 Mrd. Euro).
Gegenüber dem ausgezeichneten Vorjahr war das ein Rückgang um 19%. Noch höher war das Minus beim operativen Ergebnis (EBITDA). Mit 547 Mio. Franken (584 Mio. Euro) wurde der Vergleichswert um 173 Mio. Franken (185 Mio. Euro) beziehungsweise 24% unterschritten. Der Konzern-Jahresüberschuss lag bei 237 Mio. Franken (253 Mio. Euro), nach 325 Mio. Franken (347 Mio. Euro) im Vorjahr. Schwieriges Umfeld Das Claas-Management sprach von einem «schwierigen Branchenumfeld». Angespannte Produzentenpreise und ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau hätten die Agrarbranche vor Herausforderungen gestellt. Ausserdem hätten extreme Wetterereignisse sowie geopolitische Spannungen erhebliche Unsicherheiten ausgelöst. Das habe in der Summe zu einer Kaufzurückhaltung bei Landwirten und Lohnunternehmern geführt. Der Vorstandsvorsitzende Jan-Hendrik Mohr hob hervor, dass Claas auch in diesem rauen Fahrwasser Kurs gehalten habe. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien auf über 309 Mio. Franken (330 Mio. Euro) erhöht worden. Zudem sei gezielt in Zukunftsprojekte, neue Technologien und das firmeneigene Produktionsnetzwerk investiert worden. Auf den Worten von Finanzvorstand Henner Böttcher zahlt es sich jetzt aus, dass Claas frühzeitig und inmitten einer Phase mit hoher Marktdynamik und zunehmender geopolitischer Unsicherheiten seine Strukturen und Prozesse angepasst hat. Auf die rückläufige Auftragslage bei Landmaschinen hatte der Hersteller im September mit drei Wochen Kurzarbeit reagier
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