Verpackung ohne Aluminium und weniger Zucker: Die Firma hinter dem umstrittenen Süssgetränk muss sich neuen Vorschriften und dem öffentlichen Druck beugen.
Fast alle kennen das süsse Getränk aus dem Beutel. Für die einen bedeutet Capri-Sun ein Stück Kindheit, für die anderen ist es eine Zuckerbombe, die zu viel Abfall verursacht.
Die Firma musste in den letzten Jahren viel Kritik hinnehmen und sich zunehmend neuen Regulierungen unterwerfen. Viele Konsumentinnen und Konsumenten stehen dem Beutelgetränk skeptisch gegenüber. Zuckerreduzierte Rezepturen sind eine Reaktion auf die scharfe Kritik, die der Firma seit über zehn Jahren entgegenschlägt. Capri-Sun sei «flüssiger Zucker aus dem Plastikbeutel», hiess es. Gesundheitsorganisationen, Ärztinnen und Konsumentenschützer warfen der Marke ausserdem vor, ihre Werbung trotz des hohen Zuckergehalts gezielt an Kinder zu richten.
Zwar ist auch in Getreideriegeln, Gummibären und Guetsli viel Zucker. Fachleuten zufolge sind aber Süssgetränke besonders ungesund, weil so sehr rasch und unbewusst zu viel Zucker eingenommen wird. Laut der Studie «menuCH» nehmen wir fast 40 Prozent des Zuckers über Süssgetränke zu uns. Auch die neue, fast kalorienfreie «Zero»-Variante sei nicht die perfekte Lösung, denn sie enthalte das künstliche Süssungsmittel Sucralose. «Es ist immer ein Tradeoff zwischen Geschmack und weniger Zucker», sagt der Capri-Sun-Chef. Künstliche SüssmittelAuch beim Abfall wirkt der öffentliche Druck. Statt der Plastikröhrli, die in der EU seit Sommer 2021 verboten sind, klebt am Beutel nun eines aus Papier.
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