Das neue Bundesratsfoto 2025, bestehend aus über 1000 Einzelfotos, wurde kontrovers aufgenommen. Kritiker sehen darin eine symbolische Darstellung der Machtverhältnisse zwischen der Regierung und dem Volk.
Das Bundesrat sfoto 2025 ist da. Es setzt sich zusammen aus über 1000 Einzelfotos von Menschen aus unserem Land. Schön ist das Resultat nicht geworden.Wir alle sind Bundesrat . Das will uns das neue Foto unserer Landesregierung suggerieren. Aus 1052 Einzelporträts von Menschen aus unserem Lande hat der St.Galler Fotograf Arthur Gamsa eine jener nur schwer ertragbaren Bildcollagen gebastelt, die seit gefühlten 15 Jahren aus der Mode geraten sind und trotzdem immer wieder auftauchen.
Meist als Geschenk von sehr ideenlosen Enkeln, die ihren Grosseltern «eine Freude» bereiten wollen, indem sie aus eigenen Ferienfotos per künstlicher Intelligenz die Gesichter von Opa und Oma erstellen. Nur: So weit geht das neue Bundesratsfoto nicht. Die Gesichter der sieben Magistraten (und jenes von Kanzler Viktor Rossi) blieben fremdgesichterfrei. All die 1052 anderen Gesichter dürfen bis und mit Jacketkragen reinwuseln, aber dann ist Schluss. So viel Bundesrat dürfen wir dann doch nicht sein. Es wäre ja auch einigermassen heikel gewesen: Welches Bild kommt in das rechte Nasenloch von Ignazio Cassis? Wer ist der Schneidezahn von Karin Keller-Sutter? Und welche Dame funkelt in den Augen von Beat Jans? «Das Volk nimmt an den demokratischen Entscheidungen teil und bestimmt. Der Bundesrat handelt in seinem Interesse», sagt Karin Keller-Sutter, die als künftige Bundespräsidentin Motiv und Umsetzung des Bundesratsfotos verantworten darf. So wie es gemacht ist, stehen die Regierungsgesichter über den Köpfen aus der Bevölkerung.Was will uns das sagen? Sind die Bundesräte eben doch erhaben? Das Volk kommt nur so weit, wie es der Regierung in den Kragen passt? Eure Köpfe sind schon wichtig, aber unsere Köpfe sind wichtiger? Primus inter Pares? Oder: Am Ende setzen wir uns über eure Köpfe hinweg? Das kann sicher nicht die Absicht von Keller-Sutter gewesen sein. Obwohl sie immer betont, dass harte Entscheidungen nötig sein werden in ihrem Präsidialjahr mit vielen Sparbemühunge
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