Der Bundesrat will in 15 Jahren 200 Schutzanlagen für 220 Millionen Franken modernisieren, wegen der verschlechterten globalen Sicherheitslage.
Der Bundesrat plant, innerhalb von 15 Jahren 200 Schutzanlagen für 220 Millionen Franken zu modernisieren, um der verschlechterten globalen Sicherheitslage Rechnung zu tragen. - Keystone
Der Bundesrat will über die nächsten 15 Jahre rund 200 Schutzanlagen modernisieren. Grund dafür ist die sich verschlechternde globale Sicherheitslage. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Anlagen werden auf etwa 220 Millionen Aufgrund der veränderten globalen Sicherheitslage – insbesondere des anhaltenden Kriegs in der Ukraine und anderer regionaler Konflikte – seien die bestehenden Schutzbauten und deren Erhaltung von grosser Bedeutung, schrieb der Bundesrat am Mittwoch. Die jüngsten Entwicklungen zeigten, dass bewaffnete Konflikte auch im 21. Jahrhundert eine reale Bedrohung darstellten.plant der Bund ein umfangreiches Investitionsprogramm.
Die Kosten für den Werterhalt und die Erneuerung der Schutzräume für die Bevölkerung können die Kantone mit Ersatzbeiträgen finanzieren, wofür gesamtschweizerisch rund 880 Millionenzur Verfügung stehen. Der Grundsatz, dass für jede Einwohnerin und jeden Einwohner ein Schutzplatz in Wohnortnähe zur Verfügung stehen soll, bleibt unverändert.pro Schutzplatz geplant.
Mit den geplanten Massnahmen will der Bundesrat die Widerstandsfähigkeit der Schweiz im Falle eines bewaffneten Konflikts gewährleisten, wie er schrieb. Die Änderungen erfolgen auf der Grundlage eines Konzepts, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz zusammen mit den Kantonen entwickelt hat. Nun können sich Parteien, Verbände und weitere Betroffene zu den Vorschlägen äussern.
Schutzanlagen Sicherheitslage Franken Bedrohung Zivilschutzverordnung
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