Trotz Sparkampagne für die Bevölkerung: Erkältungsanfällige Politiker lassen Heizung im Bundeshaus wieder aufdrehen.
Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli Koller hat den Auftrag erteilt, die Heizungen im Bundeshaus wieder aufzudrehen.Daraufhin wurde die Temperatur im Nationalratssaal und im Vorzimmer des Ständerates auf 22 Grad eingestellt.
Die Energiesparkampagne des Bundes sieht eigentlich vor, dass eine maximale Temperatur von 20 Grad eingestellt werden darf.Im letzten Herbst wurden Schweizerinnen und Schweizer dazu angehalten, wo immer möglich Energie einzusparen.
Angeordnet haben soll dies die Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli-Koller. In ihrer Funktion verfügt sie über das Hausrecht für den Ständeratssaal. Die Politikerin habe ihre Sekretärin um Hilfe gebeten, die auch Mitglied in der Geschäftsleitung der Parlamentsdienste ist. Diese leitete den Auftrag anIm letzten Jahr drohte in der Schweiz eine Stromknappheit. Deshalb lancierte der Bund eine Energiesparkampagne.
schreiben, dass der Bundesrat allerdings keine Bestimmungen erlassen kann, die für das Parlamentsgebäude gelten.Nein, ich mag es warm und gemütlich.Dass die Heizkörper im Bundeshaus wieder auf die Temperatur von vor den Energiesparmassnahmen zurückgestellt wurden, wird damit begründet, dass die Zugluft im Ratssaal zu kalt sei. Zahlreiche Ratsmitglieder und Mitarbeitende hätten sichzugezogen.
Der Bundesrat will derweil die Energiesparkampagne auch im kommenden Winter weiterführen. Vor einigen Tagen hat er dazu im Parlament einen weiteren Kredit von sieben Millionen Franken beantragt.Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
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