Der aktuelle Bericht vom Schweizer Aktienmarkt und ein Überblick der wichtigsten Geschehnisse an Wallstreet, den asiatischen Börsen sowie den Devisen- und den Rohstoffmärkten.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieDer aktuelle Bericht vom Schweizer Aktienmarkt und ein Überblick der wichtigsten Geschehnisse an Wallstreet, den asiatischen Börsen sowie den Devisen- und den Rohstoffmärkten.Zinssorgen nach neuen US-Konjunkturdaten drücken die Wall Street ins Minus.drücken die Wall Street ins Minus.
Stark unter Druck stehen auch Julius Bär . Den Bär-Aktien machen die Kurszielsenkung von JPMorgan und negative Schlagzeilen zur Signa-Pleite zu schaffen. Eine UBS-Studie zum Versicherungssektor setzt derweil die Papiere von Swiss Life , Zurich und Swiss Re unter Druck. Und auch die UBS-Titel verlieren stark an Wert.
Nachdem tags zuvor zunächst US-Notenbank-Direktor Christopher Waller die Erwartungen an rasch sinkende Zinsen 2024 gedämpft hatte, folgte am Mittwoch Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Sie verwies für die Eurozone auf ein gewisses Mass an Unsicherheit und einige Frühindikatoren, die noch nicht das gewünschte Niveau erreicht hätten.
Milliarden-Abschreibungen bei Verizon , die mit einem fortgesetzt harten Wettbewerb begründet wurden, drückten das Papier des Telekomunternehmens mit 0,6% ins Minus. Am Primärmarkt emittierten zur Wochenmitte vier Schuldner fünf Anleihen über insesamt 900 Mio. Fr., die Hälfte davon die UBS. Die Grossbakn holte sich mit Covered Bonds 180 Mio. für drei und 270 Mio. für zehn Jahre. Die Spreads liegen bei laut Händlern attraktiven +43 BP.
Auch zum Franken tendiert der Dollar mit aktuell 0.8641 Franken nach 0.8611 am Vorabend höher. Damit hat der Greenback die Erholung von jüngst erreichten Tief weiter fortgesetzt. Derweil steigt das Euro/Franken-Paar auf 0.9398 Fr. von 0.9365 am Vortag, im Tageshoch erreichte der Kurs mit 0.94035 gar den höchsten Stand seit drei Wochen.
Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten mit Kursverlusten an wichtigen Aktienbörsen. Die Anleger machten demnach einen Bogen um riskantere Anlagen, was auch die Ölpreise unter Druck setzte. Die stärksten Einbussen verzeichnen die Aktien von Geberit , die zunächst allerdings noch mehrfach das Vorzeichen gewechselt haben. Der Sanitärtechnikkonzern hatDie Aktien des Lebensversicherers Swiss Life , aber auch Zurich und Swiss Re geben deutlich nach. Auslöser ist die UBS, die Swiss Life und Zurich auf «Neutral» von «Buy» zurückgestuft hat. Für Swiss Re, die die Bank zum Verkauf empfiehlt, wurde das Kursziel gesenkt.
Gegen 11 Uhr geben Julius Bär 3% auf 45.32 Fr. nach. Am Vormittag hatten zeitweise noch grössere Einbussen resultiert, womit das Tief im laufenden Jahr nun bei 44.78 Fr. liegt. Die Aktien von Meyer Burger notieren um 9.30 Uhr 32% tiefer auf gerademal noch 0.088 Fr. Die Titel des Solarmodulherstellers haben bereits im letzten Jahr rund zwei Drittel an Wert eingebüsst. In diesem Jahr stand bis zum gestrigen Schlussstand bereits wieder ein Minus von rund einem Drittel.
Wenig überrascht zeigen sich die Experten von Stifel. Aufgrund der ungünstigen Bedingungen in Europa sei die Konzentration auf die USA der «einzig logische Schritt». Allerdings seien die Kosten der Verlagerung noch nicht zu beziffern, weshalb der Aktienkurs «voraussichtlich sehr volatil» bleiben dürfte, so die Prognose.Die Aktien von Geberit halten sich am Mittwoch in einem schwächelnden Gesamtmarkt als einziger SMI-Titel im Plus.
Der nächsten Impulse dürften nun von den US-Detailhandelsumsätzen heute Nachmittag ausgehen. Zudem wird am Abend der Fed-Konjunkturbericht Beige Book veröffentlicht, der weiteren Aufschluss über die zukünftige Geldpolitik geben könnte. Derweil hat sich die Lage in China zum Jahresende 2023 nur leicht verbessert. Die Wirtschaft1% auf 14’482,51 Zähler. 26 Titel im SLI geben nach und drei legen zu, einer ist stabil.
Der nächsten Impulse dürften nun von den US-Detailhandelsumsätzen heute Nachmittag ausgehen. Zudem wird am Abend der Fed-Konjunkturbericht Beige Book veröffentlicht, der weiteren Aufschluss in die zukünftige Geldpolitik geben könnte. Derweil hat sich die Lage in China zum Jahresende 2023 nur leicht verbessert. Die Wirtschaftund damit leicht schneller als das Wachstumsziel der Regierung von 5%. Analysten sprachen allerdings von einer sehr zähen Erholung.
Auch zum Schweizer Franken tendiert der Dollar mit aktuell 0.8630 Fr. nach 0.8611 am Vorabend etwas höher. Damit hat der Greenback die Erholung von jüngst erreichten Tief weiter fortgesetzt. Derweil wird das Euro/Franken-Paar mit 0.9371 nach 0.9365 kaum verändert gehandelt. Für Belastung sorgt seit einigen Tagen der aufwertende Dollar. Kursgewinne der US-Währung verteuern das in Dollar gehandelte Rohöl für viele Interessenten. Als Folge verringert sich die Nachfrage, was wiederum auf die Preise drückt. Belastend am Ölmarkt wirkt sich auch die zuletzt trübere Stimmung an den Finanzmärkten aus.
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