Der Direktor des Bundesamtes für Verkehr (BAV) hat Kritik am Ausbau der Schieneninfrastruktur gekontert.
t – inklusive der Investitionsfolgekosten – gedeckt sein», sagte Peter Füglistaler. Die Unterhaltskosten würden dann etwa zwei Drittel der Mittel im Bahninfrastrukturfonds beanspruchen. Der Rest stehe für den Ausbau zur Verfügung, sagte der abtretende BAV-Direktor im Interview mit der «verabschiedeten Ausbaus im Rahmen des Angebotskonzepts 2035, sagte Füglistaler.
Dabei fehle in erster Linie nicht das Geld: «Es fehlt schlicht auch an Ressourcen, etwa an Fachkräften. Zudem verträgt das Schienennetz nicht noch mehr Baustellen. Sonst leidet die Pünktlichkeit noch stärker. Von den bereits im-Chef Benedikt Weibel geforderten Ausbaumoratorium hält der BAV-Direktor nichts. «Wenn wir das machen, verbaut sich der öffentliche Verkehr seine Zukunft. Schon heute sind die Züge voll», sagte Füglistaler.
Die von der Expertengruppe um Weibel vorgeschlagene Erhöhung der Schienenkapazität um einen Viertel ohne Ausbauten, sei ignoriere zudem den Güterverkehr. «Die 25 Prozent Mehrkapazität resultieren dann, wenn man den Güterverkehr, der nur innerhalb der Schweiz verkehrt, von der Schiene verdrängt», sagte der BAV-Direktor. «Unternehmen wie
Um die Verlagerung weg von der Strasse zu erreichen, müssten auch die Preisverhältnisse angegangen werden, so Füglistaler. «Die Strasse ist und bleibt kostenmässig gesehen einfach sehr attraktiv. Wenn man diesen Punkt nicht angeht, wird der Marktanteil des öffentlichen Verkehrs nur begrenzt wachsen können.» Als mögliche Lösung sieht er dasaber «massiv» vereinfacht werden, sagte Füglistaler.
Schieneninfrastruktur Schweiz Peter Flügistaler
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