Nur gerade jeder zehnte angehende Bauer wählt den Bio-Lehrgang. Dieser wird nun aber in die Ausbildung integriert.
Vom konventionellen Anbau hin zu Bio – diese Umstellung haben in den letzten Jahren viele Schweizer Bauernhöfe gemacht – inzwischen ist fast jeder fünfte Betrieb ein Bio-Hof. Anders sieht es bei den Jung-Landwirtinnen und -Landwirten aus: In den Landwirtschaftsschulen wählt nicht mal mehr jede zehnte Lernende den Schwerpunkt Bio.
Diese Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, aber sie stützt die Zahlen der Landwirtschaftsbranche und des Bauernverbandes. So haben von den rund 3345 aktuell auszubildenden Landwirtinnen und Landwirten gerade mal 300 oder 9 Prozent die Ausbildung mit Schwerpunkt Bio gewählt. Zum Vergleich: Immerhin fast doppelt so viele Bauernbetriebe in der Schweiz haben auf biologisch umgestellt, nämlich knapp 18 Prozent.
Grundausbildung wird überarbeitetDiese Aussage stützt auch Petra Sieghart. Sie ist die Bildungsverantwortliche beim Schweizer Bauernverband. Denn wenn man Abschlüsse bei den Landwirtinnen und Landwirten nach der dreijährigen Lehre anschaue, dann seien es fast 15 Prozent, welche den Schwerpunkt Bio gewählt hätten. Sieghart erklärt dies damit, dass einige Lernende erst während der dreijährigen Lehre das Schwerpunktfach Bio wählten.
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